Die Leichtathleten des VfL Sindelfingen bei der Langstaffel- und Langstreckenmeisterschaften in Celle. Foto: VfL
Bei den deutschen Langstaffelmeisterschaften in Celle haben die Leichtathleten des VfL Sindelfingen zwei Medaillen gewonnen. Die 4 x 400-Meter-Mixed-Staffel ragte dabei heraus.
Holger Schmidt
05.05.2026 - 16:34 Uhr
Mit zwei Medaillen und einigen Achtungserfolgen kehren die Leichtathleten des VfL Sindelfingen von den deutschen Langstaffel- und Langstreckenmeisterschaften aus Celle zurück.
Für das erste Ausrufezeichen sorgte die Frauenstaffel über 4 x 400 Meter. Die U20-Athletinnen Rebecca Spieß, Lotta Mage, Maja Louise Frirdich und Sabrina Heil überzeugten mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung. In 3:47,88 Minuten mussten sie sich nur zwei Berliner Mannschaften geschlagen geben und sicherten sich die Bronzemedaille.
4 x 400 Meter Staffel vom VfL Sindelfingen holt Silber
Noch besser lief es bei der 4 x 400-Meter-Mixed-Staffel. Gemeinsam mit Startläufer Angelos David Tsimopoulos und dem deutschen 800-Meter-Meister Alexander Stepanov liefen Lotta Mage und Sabrina Heil ein starkes Rennen. Sie mussten lediglich das Team des SCC Berlin ((3:23,80 Minuten) vorbeiziehen lassen und holten in 3:27,42 Minuten die umjubelte Vizemeisterschaft.
Tsimopoulos und Stepanov zeigten außerdem eine beachtliche Leistung in der 4 x 400 Meter-Männerstaffel. In 3:15,27 Minuten kam diese auf einem guten fünften Platz ins Ziel. Nicht ganz so gut lief es für die blau-weißen Mittelstreckler. Über 3 x 1000 Meter kamen Johannes Hein, Kurt Lauer und Velten Schneider in 7:32,76 Minuten auf Rang zwölf unter 15 Trios. Die 3 x 800-Meter-Frauen Nathalie Schmidt, Maja Louise Frirdich und Luise Eisenmann kamen nach 7:06,57 Minuten als 15. von 18 Mannschaften ins Ziel.
Die Frauenstaffel über 4 x 400 Meter des VfL Sindelfingen musste sich von zwei Berliner Mannschaften geschlagen geben. Foto: Eibner/Stefan Mayer
Mia Jurenka schrammt knapp an persönlicher Bestzeit vorbei
Mia Jurenka war für den VfL Sindelfingen über 10 000 Meter im Einsatz. Die 24-Jährige zog sich bei sommerlichen Temperaturen als Sechste achtbar aus der Affäre. Nach 33:16,88 Minuten fehlten ihr nur drei Sekunden zur persönlichen Bestzeit über die 25 Stadionrunden.