Er kam, sah – und siegte nicht. VfB-Leihgabe Jovan Milosevic verliert mit Werder Bremen bei Borussia Dortmund. Dennoch ziehen die Beteiligten nach dem Debüt ein positives Fazit.

Sport: Marco Seliger (sem)

Immerhin, die Beteiligten sahen nach dem erfolglosen Debüt von Angreifer Jovan Milosevic, der bis zum Saisonende vom VfB Stuttgart an Werder Bremen verliehen ist, das Positive: 0:3 hieß es für Werder und Milosevic am Dienstagabend bei Borussia Dortmund – der Serbe war in der 69. Minute beim Stand von 0:1 eingewechselt worden. Torchancen gab es für Bremen hinterher keine mehr – dennoch war Milosevic nach seiner ersten Partie für Bremen positiv gestimmt: „Es war ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner“, sagte der Angreifer: „Einige Sachen waren gut, aber wir haben noch viel Raum, um uns zu verbessern. Ich freue mich, für den Verein zu spielen, und auf das erste Heimspiel am Freitag.“

 

Dann geht es gegen Eintracht Frankfurt, das am Dienstagabend ja mit 2:3 gegen den VfB verlor. Womöglich steht Milosevic dann schon in der Werder-Startelf. Trainer Horst Steffen war nach dem Debüt in Dortmund angetan von seinem neuen Schützling. „Er macht uns Hoffnung für Freitag“, sagte der Coach: „Jovan hat sich gut bewegt und gute Laufwege gehabt – er hat zwar keine große Möglichkeit gehabt, sich vor dem Tor in Szene zu setzen, aber es war ein ordentlicher Start für ihn.“

Das Ziel für Jovan Milosevic ist klar: Spielpraxis sammeln

Der 20-jährige Milosevic war vor ein paar Tagen für das kommende halbe Jahr vom VfB an Werder Bremen verliehen worden. Als Leihgebühr steht ein mittlerer sechsstelliger Betrag im Raum, Werder hat keine Kaufoption. Vorher war Milosevic vom VfB an Partizan Belgrad verliehen, dort erzielte der Serbe 19 Treffer in 30 Pflichtspielen. Im Zuge der Leihe nach Bremen verlängerte der VfB den Vertrag mit dem Stürmer um zwei Jahre bis 2029. Das Ziel beim SV Werder ist auch aus VfB-Sicht klar: Angesichts der eigenen Stärke im Angriff soll Milosevic nun an der Weser Spielpraxis sammeln können.