Auf den Streuobstwiesen der Fildern haben sich unzählig viele Knospen geöffnet. Was sind das für Bäume, die jetzt blühen? Und wann legen die Apfelbäume nach?

Filderzeitung: Natalie Kanter (nak)

Wer gern spazieren geht, hat es schon gemerkt: Auf den Streuobstwiesen der Fildern haben sich unzählig viele Knospen geöffnet. Entlang der Feldwege, die von Echterdingen zum Zeppelinstein führen, gibt es wahre Blütenträume zu bewundern. Bienen und andere Insekten summen von einer weißen Blüte zur nächsten. Da lohnt es sich, auf einer Bank Platz zu nehmen und das schöne Wetter zu genießen: bestes Blütenwetter.

 

Insbesondere die Birnbäume, aber auch die Süßkirsche haben angefangen zu blühen. „Die Apfelbäume sind etwas später dran, die brauchen noch etwa zwei Wochen“, sagt Michael Moll, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauverein Echterdingen unserer Zeitung.

Birnbäume haben zum Blühen begonnen. Foto: Natalie Kanter

Etwas Frost haben derweil Ende März die Blüten der Zwetschgen und wilden Pflaumen abbekommen. Da müssen man nun sehen, wie sich die Fruchtfolge entwickele.

Hunderte Obstbäume wachsen auf den Streuobstwiesen bei Echterdingen. Die Laubholz-Mistel bedrohe noch immer die Streuobstbestände, sagt Moll. Der Befall sei insbesondere an alten und über Jahre nicht geschnittenen Apfelbäumen stark. „Um die gesunden Bäume zu schützen, müssen Misteln dringend ausgeschnitten und entsorgt werden“, informiert der Verein deshalb auf seiner Homepage.

Radfahrer rauschen an der blühenden Pracht vorbei. Foto: Natalie Kanter

Das Mistel-Problem sei in Leinfelden-Echterdingen aber schon mal schlimmer gewesen. Es sei gemeinsam mit der Stadtverwaltung gelungen, die Halbschmarotzerpflanze zurückzudrängen.