Leinfelden-Echterdingen Turnhalle weiter gesperrt – die Sportler müssen noch warten
Beim Immanuel-Kant-Gymnasium in Leinfelden verzögern sich die Arbeiten an der Abdichtung des Dachs. Das sind die Gründe.
Beim Immanuel-Kant-Gymnasium in Leinfelden verzögern sich die Arbeiten an der Abdichtung des Dachs. Das sind die Gründe.
Schüler, die gerne in den Schwimmunterricht gehen, freuen sich: Seit Mittwoch dieser Woche ist das Goldäcker Bad wieder für sie geöffnet. Wer lieber in der Turnhalle aktiv ist, muss sich allerdings noch etwas gedulden, das gilt zumindest für die Meisten. Der Grund: Die Turnhalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums bleibt noch eine Weile geschlossen.
Dort muss eine Folie auf dem Dach angebracht werden. Und damit der Boden während dieser Arbeiten nicht beschädigt wird, muss auch dieser abgedeckt werden. Doch wegen Lieferschwierigkeiten wurden nur 70 Prozent der bestellten Dachfolie angeliefert. Das war der Stand Mitte Dezember 2025.
Nun ist die Folie komplett da, deren Befestigung hätte am 7. Januar beginnen sollen. Doch da machte die Witterung einen Strich durch die Rechnung. Denn bei Schnee und Regen sollten keine Abdichtungsarbeiten am Dach gemacht werden. Damit sind fünf Werktage durchs Land gezogen, ohne dass am Hallendach gearbeitet werden konnte. Für die aktuellen Arbeiten sind aber derartige Witterungseinflüsse einkalkuliert worden. Deshalb tröstet Benjamin Dihm, Erster Bürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, die jungen Hallenturner: „Momentan sind wir im Zeitplan. Inzwischen ist auch die restliche Folie geliefert worden. Die Vorbereitungen auf dem Dach für die Aufbringung der Folie erfolgt jetzt in dieser Woche, auch dank der Temperaturen“.
Wenn dann die Dachsanierung beendet ist, muss eben noch die Schutzfolie auf dem Boden entfernt werden, dann kann wieder dort gesportelt werden.
Wann das so weit sein wird, steht jetzt aber noch nicht fest. „Was die Nutzung anderer Hallen betrifft, sind wir im Gespräch mit den Betroffenen und suchen nach Möglichkeiten. Die Kapazitäten der IKG Halle mit ihren drei Feldern kann aber ehrlicherweise nicht voll umfänglich woanders im Stadtgebiet abgebildet werden“, sagt Dihm.