Wer kennt ihn nicht? „Mord im Orientexpress“- einen der bekanntesten und mehrfach verfilmten Romane von Agatha Christie (1890-1976) aus den 1930er Jahren. Das Leonberger Schauspielensemble „bühne16“ hat im Herbst letzten Jahres in vier Veranstaltungen über 500 Zuschauer mit dieser Bühnenfassung begeistert und kehrt nun nochmals mit zwei Aufführungen am 7. und 14. Februar ins Leonberger Spitalhoftheater zurück. Neben der Kunstfigur „Miss Marple“, hat Agatha Christie auch den Meisterdetektiv Hercule Poirot geschaffen, der im Laufe der Jahre zum wohl bekanntesten fiktiven Ermittler seit Sherlock Holmes geworden ist. Poirot ist ein ungewöhnlicher, stark von sich und seinen Fähigkeiten überzeugter belgischer Detektiv. Stolz auf seinen Schnurrbart, sowie auf seine „kleinen grauen Zellen“, die ihm die Lösung der Verbrechen ermöglichen, stößt er bei diesem Fall aber an seine Grenzen.
Wir schreiben das Jahr 1934. Nach einem erfolgreich gelösten Fall tritt Poirot die Rückreise im luxuriösen Orientexpress von Istanbul Richtung Heimat an. An Bord tummeln sich einige illustre Passagiere: Eine schöne Gräfin, eine russische Prinzessin mit ihrer jungen Begleiterin, eine äußerst mitteilsame Amerikanerin, ein heimliches Paar und ein amerikanischer Geschäftsmann mit seinem nervösen Assistenten. Während der Zug sich durch ein Schneegestöber kämpft und schließlich in einer Schneewehe in Jugoslawien steckenbleibt, geschieht ein heimtückischer Mord. Im Abteil des Ermordeten findet Poirot Hinweise, die auf die Identität des Toten schließen lassen. Je tiefer der detailversessene Meisterdetektiv nach Antworten gräbt, umso mehr stellt sich heraus, dass ein scheinbar undurchdringbarer Schleier zahlreicher Geheimnisse und Lügen über dem wohl schwierigsten Fall von Hercule Poirot liegt. Mitreißend, fesselnd und voll einfallsreicher Wendungen ist diese Kriminalgeschichte die zusätzlich mit viel „komischem Potenzial“ ausgestattet ist. Der Kultkrimi wurde vom amerikanischen Dramatiker und Regisseur Ken Ludwig (geb.1950) für die Bühne bearbeitet. Der renommierte Übersetzer Dr. Michael Raab (geb.1959) übertrug die Fassung ins Deutsche. Die Aufführungsrechte für dieses Werk wurden erteilt durch Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin in Zusammenarbeit und mit freundlicher Genehmigung von Agatha Christie Ltd. Kommen sie mit an Bord und überzeugen sie sich davon, dass der Orientexpress nicht nur ein Zug, sondern eine Legende ist und bei seinen luxusverwöhnten Passagieren keine Wünsche offenlässt. Am 7. und 14. Februar jeweils um 19.30 Uhr gibt es letztmalig Gelegenheit dazu. Die Aufführungen finden im Theater im Spitalhof Leonberg, Klosterstraße 15, statt. Tickets gibt es im Vorverkauf online bei eventfrog.de, beim i-Punkt der Stadt Leonberg und an der Abendkasse. Preise 16.-/ ermäßigt 10.- im Vorverkauf und 18.-/ ermäßigt 12.- an der Abendkasse.
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