Zwischen Leonberg-Ost und Kreuz Stuttgart Unfall mit mehreren Fahrzeugen – Vollsperrung auf A8

Von red 

Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart verursacht eine Vollsperrung der A8 Richtung München. Es bildet sich ein Stau in der Spitze von etwa zehn Kilometern.

Auf der A8 ereignete sich ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen (Symbolbild). Foto: dpa
Auf der A8 ereignete sich ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen (Symbolbild). Foto: dpa

Stuttgart - Gegen 15.30 Uhr kam es auf der A8 in Fahrtrichtung München kurz nach der Anschlussstelle Leonberg-Ost (Kreis Böblingen) zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen und einer schwerverletzten Person. Nach Angaben der Polizei befuhr ein 55-jähriger Audi-Fahrer die linke Spur der Autobahn. Dieser musste aufgrund einer Verkehrsstockung stark bis zum Stillstand abbremsen.

Ein ihm nachfolgender 27-jähriger Seat-Fahrer konnte aufgrund seiner der Verkehrssituation nicht angepassten Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitig anhalten und versuchte, nach rechts auszuweichen. Hierbei stieß er dennoch mit seiner linken Frontseite gegen die rechte Heckseite des Audis. Ein 45-jähriger Ford-Fahrer, welcher auf der Nebenspur fuhr konnte dem Seat nicht mehr ausweichen, kollidierte mit diesem und wurde anschließend nach rechts abgewiesen. Er prallte im Anschluss gegen die linke hintere Achse eines dort fahrenden Lkw und kam danach quer zu Fahrtrichtung im Grünstreifen zum Endstand. Der Seat blieb ebenfalls quer zu Fahrtrichtung auf den mittleren Fahrspuren stehen.

Autobahn kurzzeitig voll gesperrt

Der 27-jährige Seat-Fahrer sowie der 55-jährige Audi-Fahrer wurden leicht verletzt. Die 44-jährige Beifahrerin des Ford wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Ford und der Seat waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Zur Bergung von Fahrzeugteilen musste die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden.

Im Anschluss konnte der Verkehr auf den beiden rechten Fahrspuren an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es bildete sich ein Stau in der Spitze von etwa zehn Kilometern. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt-, einem Rettungs- und einem Krankentransportwagen vor Ort. Zur Unfallaufnahme und Absperrung waren insgesamt sechs Einsatzfahrzeuge des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz.