Leonberg Strohländle-Besucher spenden kräftig fürs Hospiz

Dieter Burr vom Hospiz Leonberg freut sich über den großen Scheck, den Hanna Wundel von der BW-Bank sowie Steffen Lenzner und Johannes Leichtle vom Strohländle (von links) auf der Engelbergwiese überreichen. Foto: privat
Dieter Burr vom Hospiz Leonberg freut sich über den großen Scheck, den Hanna Wundel von der BW-Bank sowie Steffen Lenzner und Johannes Leichtle vom Strohländle (von links) auf der Engelbergwiese überreichen. Foto: privat

Mehr als 8000 Pfandchips landen in der Spendenbox. Auch die Kofferaktion bringt gute Erlöse. Die BW-Bank legt obendrauf. 17 500 Euro kommen zusammen.

Leonberg - Das ist eine stolze Summe: 17 500 Euro an Spendenerlösen sind beim diesjährigen Strohländle auf dem Engelberg zusammengekommen. Das Geld geht an den Hospiz-Verein in Leonberg, der in diesem Jahr doppelten Geburtstag feierte: Seit 25 Jahren gibt es den ambulanten Hospizdienst, seit 20 Jahren das stationäre Hospiz. „Das Hospiz Leonberg dankt den Gästen des Strohländles für die Solidarität mit der Leonberger Einrichtung, die sich im Jubiläumsjahr an dieser großen Spende besonders erfreut“, sagt der neue Vorsitzende des Vereins, Dieter Burr, bei der Spendenübergabe auf dem Engelberg. Er bedankte sich auch besonders bei Steffen Lenzner und Johannes Leichtle, die die vierwöchige Veranstaltung auf der Engelbergwiese auf die Beine stellen, sowie bei der BW-Bank, die auf die Besucher-Spenden noch kräftig obendrauf legte.

Spendenfreudige Besucher

„Eine überwältigende Summe“, findet auch Johannes Leichtle. Die Spendenaktion zugunsten des Hospizes gibt es schon seit mehreren Jahren. Die Summen sind dabei in großen Sprüngen gestiegen. Waren es 2016 noch knapp über 5000 Euro, verdoppelte sich die Summe im Jahr darauf. 2018 kamen insgesamt 12 000 Euro zusammen. „Wir freuen uns, dass die Aktion ‚Dein Pfand fürs Hospiz’ als auch die beiden anderen Aktionen, Bingo und Kofferauktion, mittlerweile etabliert sind und die Besucher so zahlreich und spendenfreudig daran teilnehmen“, sagt er.

Die Getränke beim Strohländle wurden entweder in Flaschen oder Gläsern ausgegeben, auf die jeweils ein Euro Pfand fällig ist. Dafür erhielten die Besucher jeweils einen Pfandchip. An der Pfandrückgabe befand sich die Spendenbox, in die der Chip eingeworfen und das Pfand somit gespendet werden konnte. 8212 Chips und somit Euro kamen auf diese Weise zusammen. Das sind im Schnitt 272 Pfandmarken pro Veranstaltungstag. Für jedes gespendete Pfand hat die BW- Bank 50 Cent obendrauf gelegt.

Hospiz freut sich

Dazu kamen 5060 Euro aus der Kofferversteigerung, 27 Euro vom Bingo und 89,90 Euro sonstige Bar-Spenden. Der Betrag wurde von der BW-Bank dann auf 17 500 Euro aufgerundet. Für die BW- Bank übergab Hanna Wundel den Scheck. „Diesen drei Menschen ist es wichtig, dass das erfolgreiche Ergebnis des Strohländles verbunden ist mit einer guten Tat, und das Hospiz hat allen Grund, sich über die Früchte aus dem Stroh zu freuen“, sagte Dieter Burr. Ein Teil des Betrags komme direkt den Menschen zugute, die die letzten Tage und Wochen im stationären Hospiz leben. Damit sollen patientenorientierte ergänzende Therapien finanziert werden, wie die Besuche von Therapietieren, Körpertherapie oder Kunst-und Musiktherapie.




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