Aktionstage der Kinderhospizarbeit rücken Arbeit des ambulanten Kinderhospizdienstes in den Focus – Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene

In Deutschland leben rund 22 000 Kinder mit einer verkürzten Lebenserwartung und rund 28 000 Kinder und Jugendliche erfahren schweres Leid durch den Tod eines Familienmitgliedes. Betroffen zu sein von schwerer Krankheit, dem möglichen Sterben und von Tod ist für Kinder, Jugendliche und deren Familien eine der größten Herausforderungen überhaupt. Und genau dann - wenn die Not nicht größer sein kann - sind die Kinderhospizdienste zur Stelle und begleiten.

 

Die Tage der Kinderhospizarbeit am 13. und 14. Februar machen nun auf diese wichtige Arbeit aufmerksam. „Die Arbeit der Kinderhospize ist für die Betroffenen von unermesslich großer Bedeutung,“ erläutert Amelie Scheuerle, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes für Kinder und Jugendliche Leonberg. Der Alltag lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher und deren Familien ist geprägt von Sorgen und Ängsten. Zusätzlich sind sie häufig von sozialer Isolation betroffen. Die Kinderhospizdienste kommen, unterstützen und stärken die Betroffenen und gehen mit ihnen den Weg gemeinsam.

„An den Tagen der Kinderhospizarbeit selbst besteht die Möglichkeit, uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen,“ führt Amelie Scheuerle aus. So findet am Freitag, 13. Februar der Percussionworkshop „Wie klingen Gefühle?“ für Kinder in der LEWA Sportwelt von 14.30 bis 18 Uhr statt und am Sonntag, 14. Februar, lädt der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Kinder und Erwachsene zu „Musik & Poesie“ mit der Künstlerin Jelena Herder von 17.00 bis 18.30 ins Albert Schweitzer Gymnasium ein.

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