Leonberg Tunnel-Oströhre wird für drei Stunden gesperrt

Die Umleitung führt während der Sperrung durch die Stadt. Foto: dpa
Die Umleitung führt während der Sperrung durch die Stadt. Foto: dpa

Ein Ventilator wird ausgetauscht. Die Umleitung führt währenddessen durch die Stadt.

Leonberg - Voll gesperrt wird die Oströhre des Engelbergbasistunnels, also die Fahrtrichtung der A 81 vom Leonberger Dreieck in Richtung Heilbronn, in der Nacht von Dienstag, 21. Februar, auf Mittwoch, 22. Februar. Die Sperrung wird von Mitternacht bis 3 Uhr dauern, teilt das Stuttgarter Regierungspräsidium mit. Von 3 Uhr an werde die Röhre wieder für den Verkehr freigegeben, so die Behörde.

Der Verkehr von der A 8 aus München und Karlsruhe kommend wird in dieser Zeit an der Ausfahrt Leonberg-West ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung „U 1 Heilbronn“ zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach wieder auf die A 81 geführt. Also müssen die Autofahrer in Leonberg über die Südrandstraße, die Berliner-, Römer-, Eltinger-, Graben- und Feuerbacher Straße auf die B 295 und über Ditzingen wieder auf die A 81 fahren.

Arbeiten am Belüftungssystem

Der Grund für die Sperrung sind aufwendige Arbeiten am Belüftungssystem des Tunnels: In der Oströhre muss ein Strahlventilators wieder eingebaut werden. Der war kaputt und erzeugte erhebliche Lagergeräusche. Zudem wurde eine starke Korrosion am Elektro-Motor festgestellt. Aus diesem Grund musste der Ventilator demontiert und repariert werden. Nun wird er wieder im Tunnel montiert.

Um den Verkehr so wenig wie möglich zu behindern, haben sich die Verkehrsbehörde, die Verkehrspolizeidirektion Stuttgart, die Wartungsfirma sowie die Autobahnmeisterei Ludwigsburg gemeinsam dazu entschlossen, die Arbeiten in der verkehrsarmen Zeit nachts auszuführen und dafür die Tunnelröhre voll zu sperren.

Die Be- und Entlüftung des Tunnels ist sehr komplex. Ventilatoren drücken Frischluft in einen Kanal unter der Fahrbahn, die dann aus seitlichen Schächten in die Röhren einströmt. Durch die Bewegung der Autos wird die Abluft zu den Portalen gedrängt. Bei Stau übernehmen das die neun Strahlventilatoren, von denen einer nun ausgetauscht wird. Doch aus Umweltschutzgründen darf die Abluft nicht über die Portale entweichen. Selbst am Südportal wird sie eingefangen und dann über die Abluftkamine am Nordportal ausgeblasen.




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