Leonberg Von Herzensprojekten und Pflichtaufgaben

Von Ulrike Otto 

Mit dem Baubürgermeister und der LKZ auf Stadtrundgang.

Die fünf Stationen: 1. Sauna, 2. Rathaus-Neubau, 3. Bausparkassen-Areal, 4. Post-Areal und 5. Brückenschlag. Foto: Holger Leicht, LKZ 16 Bilder
Die fünf Stationen: 1. Sauna, 2. Rathaus-Neubau, 3. Bausparkassen-Areal, 4. Post-Areal und 5. Brückenschlag. Foto: Holger Leicht, LKZ

Leonberg - An fünf Stationen erklärt der Baubürgermeister Klaus Brenner beim Stadtrundgang von LKZ und Stadt aktuelle Bauprojekte im Zentrum. Die rund 70 Teilnehmer erleben erste Einblicke in die Sauna und ins neue Rathaus, haben aber auch kritische Anmerkungen.

Station 1: Die neue Sauna

Klein aber fein:
Noch bevor die Teilnehmer des Stadtrundgangs einen Fuß reingesetzt haben, werden die ersten kritischen Stimmen laut. „Die Sauna ist für mich die größte Sauerei“, schimpft eine Frau aus Eltingen. 2,7 Millionen Euro wird der Neubau kosten, der nach den Sommerferien in Betrieb gehen soll. Eine Menge Geld, das die Stadt besser an anderer Stelle ausgegeben hätte, findet sie und erntet zustimmendes Kopfnicken von einigen anderen Teilnehmern. Klaus Brenner tut sein Möglichstes, um die Stimmung zu entschärfen. „Die Sauna ist zwar recht klein, dafür aber sehr fein“, reimt er.

Rot und blau:
Die Arbeiten sind sehr weit vorangeschritten. Das Baumhaus, das als Aushängeschild fungieren soll, ist fertig. Das Außenbecken darunter bereits mit warmem Wasser gefüllt. Die Umkleiden sind gebaut. Während die sandfarbenen Bodenfliesen die Räume heller und größer wirken lassen, geben im Nassbereich der Sauna Farben Auskunft über die Funktion. Wo die Mosaikfliesen rot sind, fließt warmes Wasser. Wo sie schwarz-blau sind, ist Abkühlung angesagt, etwa beim Tauchbecken. „Wohl eher ein Taufbecken“, scherzt ein Teilnehmer angesichts der Größe.

Bäume:
Der Bambus für den Saunagarten ist bereits geliefert. Die Stümpfe der gefällten Eiben an der Straße sind noch da. An der Aktion hatte es viel Kritik gegeben „Wir werden aber viele neue Bäume pflanzen“, verspricht der Baubürgermeister. Mit dem Rathaus-Vorplatz, dem Layher-Areal und dem Bereich am Sportzentrum wolle man einen urbanen, offenen Raum schaffen. Wenn mal alles fertig ist.