Ein Summen liegt in der Luft – nein, nicht (nur), weil die Begeisterung für den Leonberger Pferdemarkt am Dienstag mit jeder Minute steigt. Sondern auch, weil der Leonberger Bevölkerungsschutz bei diesem Großevent in Leonberg eine Drohne einsetzt. Sie surrt am Dienstag vor allem während des Umzugs weit über den Köpfen der Besucher, dreht aber auch über der Altstadt mit ihren engen Gassen einige Runden.
Mit dem Hightechgerät wollen die Beamten aus der Luft den Überblick über die Lage behalten – etwa in Sachen Verkehr und Sicherheit. Und bei potenziellen Einsätzen soll es auch die Navigation der Rettungskräfte am Boden zum Einsatzort erleichtern. Seit einigen Jahren fliegen zwei solcher Drohnen während des Pferdemarkts, erst aus dem Bestand der Polizei, inzwischen angedockt beim Bevölkerungsschutz.
Koordiniert wird das Vorgehen auch in diesem Jahr im Lagezentrum in der Feuerwache. Dort laufen beim Pferdemarkt die Stränge aller beteiligten Blaulichtorganisationen zusammen. Auch die Vorsorge in Sachen Sicherheit am Boden ist derweil nicht zu übersehen: Die Zufahrtswege zur Umzugsstrecke sind vor allem rund um das Leo-Center mit großen Fahrzeugen versperrt.
Für die Einsatzkräfte ist es dann allerdings ruhig geblieben (Stand: 16.30 Uhr). Die Polizei vermeldet am Nachmittag keine Vorfälle, zumindest keine, die es ins Einsatzprotokoll geschafft hätten. Nachgefragt bei der Einsatzleitung vor Ort, lässt die Pressestelle des zuständigen Ludwigsburger Polizeipräsidiums vermelden: „Alles ruhig, schönes Wetter, gute Stimmung.“