Lesben und unverheiratete Frauen Frankreichs Parlament billigt Ausweitung künstlicher Befruchtung

Ein Monitor zeigt in einem Kinderwunschzentrum eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion. (Symbolbild) Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert
Ein Monitor zeigt in einem Kinderwunschzentrum eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion. (Symbolbild) Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Bisher war die künstliche Befruchtung in Frankreich nur heterosexuellen Paaren erlaubt, die keine Kinder zeugen können. Nun wird es auch lesbischen Paaren und unverheirateten Frauen gestattet.

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Paris - Die französische Nationalversammlung hat die Legalisierung der künstlichen Befruchtung auch für lesbische Paare und unverheiratete Frauen endgültig gebilligt. Das Unterhaus des Parlaments billigte dazu am Dienstag in Paris das neue Bioethikgesetz mit großer Mehrheit. Nach rund zweijährigen Debatten wurde damit ein Wahlversprechen von Staatschef Emmanuel Macron aus dem Jahr 2017 eingelöst. Arbeitsministerin Elisabeth Borne begrüßte via Twitter den Parlamentsbeschluss - es seien von der Reform Hunderttausende Frauen betroffen.

Bisher war die künstliche Befruchtung nur heterosexuellen Paaren erlaubt, die keine Kinder zeugen können. Gegen die Reform hatte es viel Kritik gegeben, unter anderem von katholischen Verbänden.




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