Lesbos, Samos und Chios Griechenland will die großen Flüchtlingslager schließen

Von red/dpa/AFP 

Griechenland will die drei größten Flüchtlingslager auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos schließen. Die deutlich überfüllten Lager sollen durch neue Einrichtungen mit Aufnahmekapazitäten von je mindestens 5000 Menschen ersetzt werden.

Das Flüchtlingslager in Lesbos soll in seiner derzeitigen Form nicht mehr lange existieren. Foto: AFP/ANTHI PAZIANOU
Das Flüchtlingslager in Lesbos soll in seiner derzeitigen Form nicht mehr lange existieren. Foto: AFP/ANTHI PAZIANOU

Athen - Die griechische Regierung will die drei größten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln der Ostägäis schrittweise schließen. Auf den Inseln Lesbos, Samos und Chios sollen stattdessen neue „Abflug- und Identifikationszentren“ geschaffen werden, sagte Regierungssprecher Stelios Petsas am Mittwoch bei einer Pressekonferenz, die vom griechischen Staatsfernsehen übertragen wurde.

In den neuen Lagern sollen jene Migranten untergebracht werden, die keine Aussicht auf Asyl haben und zurück in ihre Herkunftsländer gebracht werden sollen. Es soll sich dabei um geschlossene Lager handeln, die die Migranten nicht verlassen dürfen. Alle weiteren Flüchtlinge, die Aussicht auf Asyl haben, sollen aufs griechische Festland gebracht werden.




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