Die Fahrbahndecken einiger Straßen im Lichtenwalder Ortsteil Hegenlohe sind seit einiger Zeit sanierungsbedürftig. Zur Vermeidung weiterer Schäden sollen die Straßenoberflächen erneuert werden. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Arbeiten auszuschreiben. Die Sanierung soll im kommenden Sommer erfolgen. Im Haushalt der Gemeinde sind 350 000 Euro dafür eingeplant.
Belagssanierungen im sogenannten Dünnschichtverfahren
Aufgrund der Topografie und der Bodenbeschaffenheit treten in Lichtenwald immer wieder Schäden an der Infrastruktur im Untergrund, aber nicht zuletzt auch an den Straßen auf. In den vergangenen Jahren wurden anhand einer Sanierungskonzeption zahlreiche Straßenschäden abgearbeitet. Dabei wurden auch Belagssanierungen im sogenannten Dünnschichtverfahren durchgeführt. Dabei wird die gesamte Fahrbahn mit einer neuen, etwa zwei Zentimeter dicken Schicht Asphalt überdeckt.
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Mittlerweile ist der Belag in der Probst-, der Garten- und der Breitestraße sowie teilweise in der Post- und der Hohlgasse so marode, dass eine Sanierung nicht länger hinausgeschoben werden kann. Zwar seien in den vergangenen Jahren die wegen der Hanglage immer wieder auftretenden Risse in den Straßen ausgegossen und punktuelle Schäden ausgebessert worden. „Der Straßenzustand hat sich aber deutlich verschlechtert. Wir müssen jetzt rechtzeitig ran, bevor es massive Schäden an der Tragschicht gibt“, sagte Bürgermeister Ferdinand Rentschler.
Auch für diese Sanierungen ist eine Asphaltierung mit einem Dünnschichtbelag vorgesehen. Diese Fahrbahndecke habe keine statische Funktion, sondern soll im Wesentlichen den Straßenunterbau gegen das Eindringen von Wasser und damit gravierende Frostschäden absichern. Dies auszubessern wäre mit einer wochenlangen Bauzeit und damit einhergehend großen Belastungen für die Anwohner verbunden. Dazu müsste mit einem Vielfachen der jetzt geplanten Kosten gerechnet werden, erklärte Rentschler.
Die Kostenschätzung beläuft sich auf 291 000 Euro
Das Verfahren der Dünnschicht-Asphaltierung hingegen sei gängig und verhältnismäßig kostengünstig. Im Haushalt sind für die Sanierungen 350 000 Euro eingestellt, die Kostenschätzung belaufe sich auf 291 000 Euro. Das Gremium beschloss die Ausschreibung der Sanierung. Die Arbeiten sollen im kommenden Sommer über die Bühne gehen und könnten innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen erledigt, die sanierten Straßen sofort wieder befahren werden. „Die Einschränkungen für die Anwohner sind also überschaubar“, sagte Rentschler.