Lichtenwald Nach 26 Jahren: Bürgerzentrum erhält 30 000-Euro-Upgrade
Das Bürgerzentrum der Gemeinde Lichtenwald bekommt ein Upgrade. 30 000 liegen dafür auf dem Tisch. Was ist geplant?
Das Bürgerzentrum der Gemeinde Lichtenwald bekommt ein Upgrade. 30 000 liegen dafür auf dem Tisch. Was ist geplant?
Das Bürgerzentrum der Gemeinde Lichtenwald, im Jahr 2000 eröffnet, wird recht rege für Kulturveranstaltungen genutzt, Konzerte, Theaterabende, Lesungen und Ausstellungen finden statt, die Ensembles des Gesangvereins Frohsinn treffen sich dort zu ihren Proben. Die Tontechnik, für viele Veranstaltungen von hoher Bedeutung, ist jedoch nicht mehr tauglich. Der Gemeinderat hat nun eine Erneuerung etlicher Komponenten für etwa 30 000 Euro beschlossen.
Die Tontechnik im Saal des Bürgerzentrums ist seit dessen Einweihung im Jahr 2000 unverändert in Betrieb. „Wir haben damals vor 26 Jahren, als das Bürgerzentrum eröffnet wurde, auch eine gute Tontechnik bekommen. Was da installiert wurde, war von hoher Qualität“, sagte Walter Grupp, der Kulturbeauftragte der Gemeinde Lichtenwald, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.
Mittlerweile sei die Technik jedoch veraltet und nicht mehr zeitgemäß, die Lautsprecher seien abgenutzt und lieferten nur noch eine bescheidene Tonqualität. „Einige Frequenzen haben sich komplett verabschiedet. Ungeübten Hörern mag das nicht so auffallen, aber den Künstlern dreht es die Ohren weg“, beschrieb Grupp, selbst als Sänger aktiv und bei Auftritten im Bürgerzentrum mit den Problemen konfrontiert.
Wie Grupp erklärte, ist die Technik im Saal mit nur einem und dazu nur kabelgebundenen Mikrofon ausgestattet, die Verkabelung passt nicht mehr zu modernen Mikrofonsystemen. Digitale Schnittstellen sind nicht vorhanden. „Die Anschlüsse am Verstärker sind für Kabel vorgesehen, für die es gar keine Stecker mehr gibt. Mit heutigen Geräten ist da nichts mehr kompatibel“, sagte Grupp. Entsprechend schlecht sei die Qualität bei Sprache und Musik.
Ein auf Veranstaltungstechnik spezialisiertes Unternehmen aus der Region hatte sich die Bedingungen im Bürgerzentrum angeschaut und der Gemeinde ein Angebot für die Erneuerung der kompletten Tontechnik einschließlich Verkabelung, Verstärker, Funkmikrofonen und Funk-Headsets in Höhe von knapp 30 000 Euro vorgelegt. Dabei habe sich das Unternehmen große Mühe gegeben, die Kosten für die im Regelfall sehr kostspieligen Mikrofone überschaubar zu halten, erzählte Grupp. „Eines davon kostet regulär 1200 Euro, wir bekommen zwei für zusammen 1700 Euro.“
Bürgermeister Ferdinand Rentschler befürwortete die Beschaffung der Anlage ebenso wie Constanze Pfaff (LBL), die eine zeitgemäße Technik für Sprecher und Gesangssolisten ebenso wie für Chöre für unabdingbar hielt. Dem schloss sich das Gremium an und beschloss die Vergabe des Auftrags einstimmig.