Liedfestival Sindelfingen Lieder in alle Ecken und Winkel bringen

Johannes Held Foto: privat

Organisator Johannes Held gelingt das Kunststück, mit dem Kunstlied ein breites Publikum anzusprechen. Gibt es 2024 wieder neue Spielorte?

Dass Johannes Held für das Kunstlied und das Liedfestival brennt und diese Begeisterung auch weiterzugeben weiß, hat er auch in diesem Jahr wieder bewiesen. Die Konzerte waren ausnahmslos gut besucht, einige sogar wieder kurzfristig ausverkauft. Das Konzept von Held, ein möglichst breites Publikum anzusprechen, ist aber auch in diesem Jahr als Erfolg zu verbuchen und das alle zwei Jahre stattfindende Liedfestival hat sich als fest etablierte Biennale in Sindelfingens Kulturleben verankert. Zugleich ist jedes einzelne Konzert für Held immer noch ein Erlebnis, auf das er sich freut. Sei es, weil er selbst mit auf der Bühne steht oder weil er gerne anderen beim Singen zuhört. Für 2024 hofft er, das Festival erneut auf andere Orte erweitern zu können.

 

Wie wurde das Liedfestival in diesem Jahr angenommen?

Insgesamt bin ich sehr zufrieden! Mit unseren Aktionen und Konzerten in der Innenstadt, auf dem Marktplatz und dem Serenadenhof waren wir so sichtbar wie noch nie. Ich könnte mir vorstellen, dass wir in Zukunft noch weitere Orte – kleine wie große – einbeziehen werden.

Was hat überrascht?

Ich sollte es inzwischen wissen, aber es überrascht mich immer wieder wie glücklich viele Menschen aus unseren Konzerten kommen.

Was waren die eigenen Highlights, vielleicht auch nur als Zuhörer?

Mein Highlight war die Straßenperformance der Studierenden der Hochschule Stuttgart nach ihrem Workshop mit Thomas Toppler. Begeistert und begeisternd, witzig und hoffentlich wegweisend für das, was die nächste Generation mit dem Lied machen wird.

Ideen fürs nächste Liedfestival?

Ich will die neuen Orte finden über die wir gerade gesprochen haben. Lieder in alle Ecken und Winkel in Sindelfingen zu bringen wird großen Spaß machen.

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