Lilavadee in Degerloch Thai-Restaurant unter neuer Führung

Mario Wiese (rechts) und sein Ehemann Tanawat „Nui“ Supephankoy haben zum 1. Juli das thailändische Lokal Lilavadee in Degerloch übernommen. Foto: Caroline Holowiecki
Mario Wiese (rechts) und sein Ehemann Tanawat „Nui“ Supephankoy haben zum 1. Juli das thailändische Lokal Lilavadee in Degerloch übernommen. Foto: Caroline Holowiecki

Das thailändische Restaurant Lilavadee ist in Stuttgart-Degerloch eine Institution. Jetzt hat das Lokal zwei neue Inhaber. Die wollen ein paar Dinge ändern, aber behutsam.

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Degerloch - Seit 15 Jahren ist das Lilavadee ein Fixstern der Degerlocher Gastronomie. So lange gibt es das thailändische Restaurant an der Reutlinger Straße schon, und in dieser Zeit hat es sich eine große Fangemeinde erarbeitet. Nun hat sich im Lokal die Konstellation geändert. Zum 1. Juli haben Mario Wiese und sein Ehemann Tanawat „Nui“ Supephankoy das Lokal übernommen. Die vorherigen Betreiber haben sich zur Ruhe gesetzt und planen, nach Thailand zu gehen, erklärt Mario Wiese.

Für die Stammkunden wird sich allerdings auf den ersten Blick wenig ändern. Das elfköpfige Team bleibe dasselbe und sei sogar noch aufgestockt worden. Und zumindest Tanawat Supephankoy kennen die Gäste schon lang, denn er war in den vergangenen Jahren im Lilavadee bereits in der Küche und im Service tätig. Mit dem eigenen Restaurant hat sich der 40-Jährige, der ursprünglich aus Bangkok stammt, einen Traum erfüllt. Mario Wiese wiederum betont, eher im Hintergrund bleiben zu wollen. „Ich habe zuvor mit Gastro nichts zu tun gehabt. Ich kümmere mich um die Zahlen“, sagt der IT-ler.

Das soll sich in dem Lokal ändern

Ummodeln wollen die neuen Inhaber einiges, aber behutsam. „Wir wollen schrittweise alles neu machen“, erklärt Tanawat Supephankoy. „Das Gebäude ist in die Jahre gekommen“, erläutert Mario Wiese, es stamme von Ende der 1950er. Die Böden im Innenbereich und auf der großen Terrasse sowie die Glasfront müssten erneuert werden. „Die Bar braucht ein Update“, erklärt der 50-Jährige, auch das Mobiliar könne eine Frischekur vertragen.

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Der klassische Thai-Look, der das Lokal prägt, soll indes erhalten bleiben. Und vor allem: An der Speisekarte soll grundsätzlich nicht gerüttelt werden. Die Qualität des Essens zu halten, gibt Mario Wiese als oberstes Ziel aus. Das Restaurant sei vor allem für seine Currygerichte und die original thailändischen Zutaten bekannt. Lediglich neue Saisonkarten für den Mittagstisch kündigt das Paar an. Außerdem wollen die neuen Betreiber künftig mehr auf Regionalität setzen, etwa bei der Weinkarte. Mario Wiese betont: „Wir haben so schöne Weißweine hier.“

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