Pendler, die auf die Zugverbindung zwischen Oppenweiler und Backnang angewiesen sind, brauchen viel Geduld. Die Sperrung nach einem Hangrutsch dauert weit länger als zunächst vermutet.

Nach dem Hangrutsch an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Oppenweiler (Rems-Murr-Kreis) bleibt die Bahnstrecke länger gesperrt als zunächst angenommen. Bis zum 5. März ist der Bahnverkehr dort beeinträchtigt, teilte die Deutsche Bahn (DB) mit. Offenbar sind die Schäden, die am Dienstagvormittag durch auf die Gleise gerutschtes Geröll verursacht worden sind, doch größer als zunächst vermutet.

 

In ersten Statements war die Bahn von einer weit kürzeren Beeinträchtigung ausgegangen. Zunächst hieß es, die Sperrung werde voraussichtlich bis zum Mittwochmorgen aufgehoben. Doch seien die Arbeiten zur Wiederherstellung der Gleise umfangreicher als kurz nach der Sperrung angenommen.

Die Bahn hat eigenen Angaben zufolge einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Backnang und Oppenweiler eingerichtet. Von der Sperrung betroffen sind die Linien MEX 19 (Stuttgart – Gaildorf West) und MEX 90 (Stuttgart – Schwäbisch Hall). „Wir haben einen Ersatzverkehr mit Bus zwischen Backnang und Oppenweiler für Sie eingerichtet. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges und achten Sie bitte auf Lautsprecherdurchsagen“, heißt es in einer Mitteilung der DB. Fahrgäste müssten mit rund 30 Minuten längerer Fahrtzeit rechnen, wie ein Sprecher der Bahn sagte.

Fernverkehr betroffen: Umleitungen und Verspätungen auf ICE-Strecke

Offenbar wirkt sich die Sperrung zwischen den beiden Rems-Murr-Kommunen auch auf den Fernverkehr aus. Denn laut der Bahn werden auf der ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Nürnberg einzelne Züge umgeleitet und verspäten sich dadurch um etwa 30 Minuten.

Die DB bittet, die Änderungen im Zugverkehr bei der Reiseplanung zu berücksichtigen und für die Dauer der Störung mehr Reisezeit einzuplanen.