Trotz der coronabedingten sozialen Einschränkungen werden die Seniorinnen und Senioren von den Lions nicht vergessen.

Leonberg - Es ist eine willkommene Abwechslung im Alltag. Seit mehr als 20 Jahren lädt der Lions Club Leonberg die Bewohner des Seniorenzentrums am Parksee in den Sommermonaten zu Halbtagesausfahrten in die nähere Umgebung ein. Ziel der Ausflügler ist dann jeweils ein Café oder Restaurant, wo die Gruppe verweilen und sich ein paar schöne Stunden machen kann. Auch gibt es die Gelegenheit zu kleineren Spaziergängen oder bei einem Städtebesuch zu einem Schaufensterbummel.

 

Eis-Mobil vor dem Zentrum

Coronabedingt war dies allerdings seit März vergangenen Jahres nicht mehr möglich. Trotzdem haben die Mitglieder des Lions Club die Seniorinnen und Senioren nicht vergessen und überlegten sich Alternativen. „Mit einer sommerlichen Eis-Aktion haben wir sie jetzt vor dem Seniorenzentrum besucht, dafür haben wir ein Eis-Mobil bestellt, im Frühjahr und zu Weihnachten haben wir die Bewohner mit Blumengrüßen bedacht“, sagt Peter Bach, im Lions Club der Beauftragte für die Seniorenausfahrten.

Genau an diesem Eis-Tag zeigte sich der diesjährige Sommer von seiner besten Seite, und die Erfrischung fand reißenden Absatz. „Wir wollen trotz der momentanen Beschränkungen den Kontakt zu den Senioren aufrechterhalten, und das kommt bei ihnen ausnahmslos gut an “, sagt Peter Bach. Allerdings sei bei dieser jüngsten Aktion auch etwas Wehmut aufgekommen. „Alle freuen sich, wenn wir wieder unsere Ausflüge organisieren dürfen.“

Hoffnung auf Tombola wieder in diesem Jahr

Auch bei ihren internen Aktivitäten sind die Mitglieder des Lions Club Leonberg – die ausschließlich männlich sind – in der Pandemiezeit stark eingeschränkt. So konnte beispielsweise die traditionelle Weihnachtstombola im Leo-Center nicht stattfinden. Mit dem Erlös unterstützen die Lions Projekte in der Sozialarbeit.

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Etwa die Klasse 2000 – ein Projekt zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung für Kinder im Grundschulalter. „Aufgrund dieser Situation schrieben wir potenzielle Spender an und haben erneut einen gewissen Betrag zusammen bekommen, der allerdings nicht so hoch ausgefallen ist wie gewöhnlich durch unsere Tombola gesammelte Summen“, sagt Peter Bach, der zuversichtlich ist, dass sich die Lage bald wieder entspannen wird. „Wir leben vom Prinzip Hoffnung.“