Lisa und Lena am Mittwoch in ARD-Film Erste Prime-Time-Rolle für Stuttgarter YouTube-Zwillinge

Von Maximilian Barz 

Die Stuttgarter Schwestern Lisa und Lena sind die erfolgreichsten Influencer Deutschlands. Mit ihrer Rolle in einem neuen ARD-Film, der am Mittwoch ausgestrahlt wird, kommen sie dem Traum von der Schauspielkarriere ein Stück näher.

Lisa und Lena sind in „Was wir wussten – Risiko Pille“ zu sehen. Foto: AFP/CHRIS DELMAS
Lisa und Lena sind in „Was wir wussten – Risiko Pille“ zu sehen. Foto: AFP/CHRIS DELMAS

Stuttgart - Die durch die Plattformen musical.ly und Tik Tok bekannt gewordenen Teenie-Zwillinge Lisa und Lena Mantler sind in ihrer Zielgruppe längst internationale Stars. Doch die beiden 17-Jährigen haben erkannt, dass sie sich weiterentwickeln wollen. Während sie schulisch auf das Abitur zugehen, betreiben sie eine eigene, erfolgreiche YouTube-Show.

Beide haben jetzt schon klare Vorstellungen, was die berufliche Zukunft für sie bereithalten soll. Sie wollen professionelle Schauspielerin werden. Den ersten großen Schritt dorthin gehen sie jetzt. In dem ARD-Film „Was wir wussten – Risiko Pille“, der am Mittwoch, den 23. Oktober, ausgestrahlt wird, spielen die beiden mehr oder weniger sich selbst, aber unter den Namen Maja und Mimi. Damit sind sie erstmals Teil einer deutschen Filmproduktion, die in der TV-Prime-Time um 20.15 Uhr läuft.

Relevantes Thema in ihrer Altersgruppe

Im ARD-Interview vorab sprechen beide davon, dass es eine „Ehre“ sei, in einem Fernsehfilm mit einer so wichtigen Botschaft mitzuspielen. In „Was wir wussten – Risiko Pille“ geht es um eine neu auf dem Markt erscheinende Anti-Baby-Pille, die laut der Marketing-Kampagne nicht nur verhüten, sondern auch zu reinerer Haut und schönerem Aussehen beitragen soll. Als Influencer-Duo sollen die Zwillinge im Film Werbung für das Produkt machen, entscheiden sich allerdings dagegen, als sie von den Nebenwirkungen erfahren.

Als Personen mit großer Reichweite empfinden Lisa und Lena das Thema Werbung als besonders relevant in der heutigen Gesellschaft. „Für unsere Zielgruppe ist es natürlich mega gut, wenn sie den Film sehen würden“, sagen sie, denn er würde die Leute zum Nachdenken über den Konsum medizinischer Produkte und deren Nachteile anregen.