Liste für Bundestagswahl Südwest-AfD steht hinter Weidel
Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel und Landeschef Markus Frohnmaier führen ihre Partei in den Bundestagswahlkampf. Beim Parteitag in Ulm begann die Partei damit, ihre Liste aufzustellen.
Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel und Landeschef Markus Frohnmaier führen ihre Partei in den Bundestagswahlkampf. Beim Parteitag in Ulm begann die Partei damit, ihre Liste aufzustellen.
Die Kanzlerkandidatin der AfD geht als Nummer eins der Landesliste Baden-Württemberg in den kommenden Bundestagswahlkampf. Mit 86,5 Prozent der Stimmen ist Alice Weidel auf dem Listenparteitag des Landesverbandes am Samstag in Ulm gewählt worden, es gab keinen Gegenkandidaten für die Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland.
Der Landesvorsitzende Markus Frohnmaier folgt Weidel auf Listenplatz zwei, auch er hatte keinen Gegenkandidaten und kam auf rund 80 Prozent der Mitgliederstimmen. Platz drei belegt Martin Hess aus dem Wahlkreis Ludwigsburg, Platz vier Marc Bernhard aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Stadt. Die Zustimmung betrug auch bei diesen beiden Kandidaten rund 80 Prozent, wie Frohnmaier sind auch Hess und Bernhard bereits Mitglied des Bundestages.
Die erste Kandidatur mit einem Gegenkandidaten gab es um Listenplatz fünf. Der Abgeordnete Dirk Spaniel unterlag klar dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Ruben Rupp.
Als erste der Parteien im Südwesten wird die AfD noch an diesem und den kommenden beiden Wochenenden ihre Bundestagskandidaten wählen. Alice Weidel nahm das Ergebnis „dankbar und demütig“ an und bedankte sich nach der Wahl für die „hervorragende Organisation“. Nach den zum Teil chaotischen Zuständen beim Parteitag in Rottweil in diesem Frühjahr, als sich die Redner zum Teil das Mikrofon auf offener Bühne entrissen, verlief die Veranstaltung in Ulm in einer ruhigen Atmosphäre. Laut war es lediglich vor der Halle, wo mehrere tausend Demonstranten gegen den Parteitag aufmarschiert waren.