Brandanschlag bei Dresden Abgebrannter AfD-Fuhrpark - LKA sucht mit Belohnung nach Täter

Von red/dpa/sn 

Nach einem Brandanschlag auf einen Fuhrpark der AfD hat die Polizei 5000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt. Die AfD hatte nach dem Anschlag von der Regierung ein Sicherheitskonzept für sich selbst gefordert.

Die Polizei hat im Fall des Brandanschlags auf einen AfD-Fuhrpark eine Belohnung ausgerufen. Foto: dpa/Patrick Seeger
Die Polizei hat im Fall des Brandanschlags auf einen AfD-Fuhrpark eine Belohnung ausgerufen. Foto: dpa/Patrick Seeger

Meißen/Dresden - Nach einem Brandanschlag auf einen Fuhrpark der AfD in Meißen bei Dresden hat die Polizei 5000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt. Das Landeskriminalamt (LKA) teilte am Freitag Details zu den Anschlag am vergangenen Samstag mit. Demnach drangen die Täter in das abgelegene Grundstück im Ortsteil Winkwitz ein und zündeten einen Lastwagen an. Das Feuer breitete sich schnell aus, so dass vier weitere Fahrzeuge sowie zwei Anhänger brannten. 50 000 Euro Schaden entstanden. Menschen wurden nicht verletzt.

Fahndung bislang erfolglos

Die Polizei erklärte: „Durch ein mögliches Übergreifen der Flammen bestand eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben für sechs Bewohner eines angrenzenden Wohnhauses.“ Gefahr habe auch für mehrere Hunde bestanden, die in einem Zwinger in der Nähe untergebracht waren. Nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr, die bereits zehn Minuten nach dem Alarm vor Ort war, habe die Gefahr beseitigt werden können. Die sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen seien bisher jedoch erfolglos geblieben.

Die Ermittlungen werden von der Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Dresden und dem Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des LKA geführt. Die AfD hatte nach dem Anschlag von der Regierung ein Sicherheitskonzept gefordert. Es gehe darum, die Partei künftig vor Angriffen auf Leib, Leben und Eigentum wirkungsvoll zu schützen, teilte die Partei am Dienstag mit.