Lörrach bei Freiburg Unbekannter schießt auf Katzen – Anzeige erstattet

Von aim 

Die Polizei sucht im Kreis Lörrach nach einem Tierquäler, der vermutlich am vergangenen Wochenende mit einem Luftgewehr auf eine weiße Kurzhaarkatze schoss. Sie ist am Montag an den Verletzungen gestorben.

Ein Unbekannter quält in Lörrach Katzen (Symbolbild). Foto: dpa-tmn
Ein Unbekannter quält in Lörrach Katzen (Symbolbild). Foto: dpa-tmn

Lörrach - In Lörrach bei Freiburg ist mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen worden. Der Schuss soll vermutlich am vergangenen Wochenende abgefeuert worden sein. Am Montag ist das Tier an seinen Verletzungen gestorben. Dabei handelt es sich nicht um den ersten solchen Fall. Im letzten Jahr wurde bereits dreimal auf die Katzen derselben Familie geschossen, die im Stadtteil Lörrach-Brombach wohnt. Nun hat sich die Familie entschieden, Anzeige zu erstatten.

Bereits dreimal Katzen verletzt

Obwohl schon zum vierten Mal auf ihre Katzen geschossen wurde, weiß die Familie noch nicht wer ihre Vierbeiner so verabscheut. Die Polizei vermutet, dass es sich um denselben Schützen handelt. Zum ersten Mal wurde laut einem Bericht der Badischen Zeitung im Mai 2017 auf eine Katze geschossen. Als die Besitzer das Tier fanden, steckte das Projektil noch in seinem Körper. Eine Tierärztin kümmerte sich damals um die Katze. Sie erholte sich von den Verletzungen. Doch im Oktober und im November 2017 zielt der Unbekannte erneut – und trifft. Dieselbe Katze wird gleich zweimal verletzt und muss operiert werden. Auch sie erholt sich. Alle Angriffe fanden damals im Bereich der Blauenstraße statt.

Polizei sucht den Tierquäler

Seitdem war es ruhig um den Unbekannten, der Katzen verletzt. Nun hat er erneut einen Schuss abgefeuert. Er traf eine weiße Kurzhaarkatze derselben Familie. Sie hatte weniger Glück als die Tiere vor ihr und erlag nach Mitteilung der behandelnden Tierärztin am Montag ihren Verletzungen. „Nun hat die Familie Anzeige erstattet“, sagt Jörg Kiefer, ein Sprecher der Polizei Freiburg. Es handle sich um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Um den Unbekannten zu stellen, hoffen die Beamten nun auf die Mithilfe von Zeugen. Die Badische Zeitung berichtete im letzten Jahr, dass der Schütze Luftwehrgeschosse mit „Diabolo-Munition“ verwendete.