Löwenpfade im Kreis Göppingen: Höhenrunde (Teil 6) Höhenluft und grandiose Ausblicke

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Im Stauferkreis sind 15 Rundwanderwege neu angelegt worden. Wir stellen die Löwenpfade nach und nach vor. Im sechsten Teil der Serie lockt die Höhenrunde nach Bad Ditzenbach.

Ein Abstecher zur Hiltenburg sollte auf der Höhenrunde drin sein. Foto: Landratsamt
Ein Abstecher zur Hiltenburg sollte auf der Höhenrunde drin sein. Foto: Landratsamt

Bad Ditzenbach - Wer auf den Albtrauf steht – und diesen ebenso gerne begeht – der ist auf der Höhenrunde bestens aufgehoben. Hier lässt sich zum einen reichlich Höhenluft schnuppern und zum anderen tief blicken: hinunter ins Obere Filstal, aber eben auch hinüber auf „die andere Seite“ der Schwäbischen Alb. Knapp elf Kilometer lang ist der Löwenpfad, auf dem zudem rund 300 Höhenmeter zu absolvieren sind. Auch wenn der eine oder andere Auf- beziehungsweise Abstieg recht knackig daherkommt, ist die Rundwanderung für einen konditionell durchschnittlich bestückten Zeitgenossen in weniger als vier Stunden machbar. Allerdings kann man – mit Entspannungsprogramm – dafür auch ohne Weiteres einen ganzen Tag einplanen.

Start- und Zielpunkt der Höhenrunde ist das Haus des Gastes in Bad Ditzenbach, dessen malerische Ortsmitte zunächst durchquert werden muss. Am Ende des Kurorts geht es dann steil hinauf zum Eckfelsen und weiter zum Oberbergfels – zweimal Panorama inklusive. Auf naturbelassenen Wegen, zumeist unweit der Hangkante, führt die Tour an den Schonterhöfen vorbei in Richtung Badfelsen. Eingeplant werden sollte nur wenig später ein Abstecher zur Burgruine Hiltenburg, aus mehreren guten Gründen – etwa der Aussicht wegen.

Allerdings ist auch die Ruine an sich, die zu den am besten erhaltenen Helfensteiner-Burgen im Stauferkreis gehört, äußerst sehenswert. Zudem kann, per Smartphone und QR-Code oder über die Homepage, nirgendwo passender die Legende vom „Spuk auf der Hiltenburg“ abgerufen werden, die es wie für jeden anderen der 15 Löwenpfade auch für die Höhenrunde gibt. Wer schon etwas schlapp sein sollte, kann von diesem Punkt aus obendrein den direkten Kurs zurück ins Tal wählen.

„Abkürzer“ verpassen indes ein weiteres Highlight, das sich, zurück auf dem ursprünglichen Weg, mit einem traumhaften Ausblick vom Tierstein bietet. Vom Wanderparkplatz Aimer ist es dorthin nur noch ein kurzes Stück, ehe es wieder ordentlich bergab geht, über die alte Gosbacher Steige und durchs Hiltental hindurch zum Haus des Gastes.

Dort angekommen – und damit wäre der Tagesausflug komplett – bietet sich ein Besuch der Bad Ditzenbacher Vinzenz-Therme geradezu an, um den müden Gliedern die notwendige Entspannung zu gönnen. Den Blick zurück auf den Albtrauf sowie auf die Hiltenburg gibt es gratis dazu.




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