Lossprechung in Stuttgart Der Handwerker-Nachwuchs wird gebraucht

Von Petra Mostbacher-Dix 

111 Auszubildende aus 17 Berufen haben ihre Gesellenbrief bekommen. Dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt wurde dabei ein besonderer Preis der Handwerkskammer Region Stuttgart für außergewöhnliche Ausbildungsleistung verliehen.

Akrobatik bei der Feier Foto: Lg/Thomas Hörner
Akrobatik bei der Feier Foto: Lg/Thomas Hörner

Stuttgart - Von Anlagemechanikern über Metallbauern bis zu Raumausstattern – 111 Auszubildende aus 17 Handwerksberufen wurden am Dienstag im Atrium des „Sport Stuttgart“ losgesprochen. 15 von ihnen erhielten neben dem Gesellenbrief auch Auszeichnungen für besonder Leistungen. Dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt wurde die Bildungspyramide, einem Preis der Handwerkskammer Region Stuttgart für außergewöhnliche Ausbildungsleistung, verliehen. Zur Feier unter dem Motto „Los! 2018“ lud die Kreishandwerkerschaft Stuttgart und die angeschlossenen Innungen.

Wichtig sei, dass die Gesellen sich nun einen Fahrplan für das weitere Leben machten und sich die Gewerke austauschten, sagte Kreishandwerksmeister Alexander Kotz. Dass das Land dringend Nachwuchshandwerker braucht, zeigen die jüngsten Statistiken. „Insbesondere im Nahrungsmittelsektor, etwa bei Bäckern oder Metzgern, fehlen Lehrlinge. Allerdings profitieren wir hier von den Geflüchteten, in deren Länder die Herstellung von Nahrung noch wertgeschätzt wird.“ Mit Ausbildungsmessen wie der „Hands Up“ werbe man für die Vielfalt des Handwerks. „Daher ist es toll, dass das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt ausgezeichnet wurde. Es zeigt, an welch spannenden Orten im Handwerk ausgebildet wird.“

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