Zum Tag des Ehrenamts zeichnete die Stadt wieder drei Bürger mit der Ludwigsburg-Medaille aus. Doch auch das Grüne Team des Klinikums wurde geehrt.
Zum Internationalen Tag des Ehrenamts haben die Stadt Ludwigsburg und das Freiwilligenforum am vergangenen Freitag im Kulturzentrum erneut engagierte Menschen für ihren besonderen Einsatz ausgezeichnet. Oberbürgermeister Matthias Knecht und die Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz dankten den Ehrenamtlichen und betonten die Bedeutung freiwilligen Engagements für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.
Mit der Ludwigsburg-Medaille wurden in diesem Jahr Marion Fogleman, Gunter Pfeiffer und Angelika Häberle geehrt. Fogleman engagiert sich seit 15 Jahren im Gebrauchtwarenladen der Karlshöhe. Durch ihren verlässlichen Einsatz trägt sie laut der Stadtverwaltung dazu bei, dass der Laden Menschen mit geringem Einkommen niedrigschwellige Unterstützung bietet und als Ort der Begegnung erhalten bleibt.
Engagement trotz eigener Behinderung
Seit 2000 ist Gunter Pfeiffer musikalisch für die AWO aktiv. Im Hans-Klenk-Haus leitet er eine wöchentliche Gesangsstunde für Seniorinnen und Senioren und stärkt laut Stadt damit Gemeinschaft und Lebensqualität der Bewohnenden. Pfeiffer erstellte ein umfangreiches, auf die Gruppe zugeschnittenes Liederbuch, organisiert Chorauftritte und engagiert sich zudem als Vorsitzender des Fördervereins der Einrichtung.
Angelika Häberle wurde für ihr 25-jähriges Engagement als ehrenamtliche Sprachbegleiterin an der Oststadtschule ausgezeichnet. Sie unterstützt Kinder mit Migrationshintergrund nach dem Ludwigsburger Modell „Sprache bilden und fördern“. Durch kontinuierliche alltagsintegrierte Sprachförderung trägt sie laut Stadtverwaltung dazu bei, Sprachkompetenz aufzubauen und Bildungschancen zu verbessern. Trotz eigener Schwerbehinderung engagiert sie sich seit Jahrzehnten für Integration und Chancengleichheit.
Der Ehrenamtspreis des Rotary Clubs Bietigheim-Vaihingen ging an das Grüne Team der ehrenamtlichen Krankenhaushilfe am RKH Klinikum Ludwigsburg. Die Freiwilligen begleiten Patientinnen und Patienten beim Lotsen- und Besuchsdienst, unterstützen bei der Orientierung im Haus, helfen bei Alltagswegen und tragen durch ihre zuverlässige Betreuung zu einem menschlicheren Klinikaufenthalt bei.