Ludwigsburg Woher kommt der mörderische Hass?

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Die Morde des NSU machen sprachlos. Gleichzeitig gibt es menschenverachtenden Hass in Deutschland. Welche Lehren lassen sich aus der Vergangenheit auf die Gegenwart übertragen? Eine Tagung in Ludwigsburg versucht eine Antwort.

Vor dem NSU-Prozess in München: Gedenken an die Opfer rechter Gewalt Foto: dpa
Vor dem NSU-Prozess in München: Gedenken an die Opfer rechter Gewalt Foto: dpa

Ludwigsburg - Kann eine Gesellschaft den Spagat zwischen Erinnerungskultur an die Gräuel der Geschichte und der produktiven Abwehr von Hass und mörderischer Gewalt leisten? Das Institut für Antidiskriminierung- und Diversityfragen an der evangelischen Hochschule Ludwigsburg versucht heute in einer Anhörung eine Antwort auf diese Frage. „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit von Buchenwald bis zu den NSU-Morden – oder wie gehen wir mit Diskriminierung, Hass und Mord um“ hat Beate Aschenbrenner-Wellmann, die Leiterin des Instituts, die Tagung überschrieben.