Luftschadstoffe in Stuttgart Kuhn weist Kritik von Umweltbündnis zurück

Von Konstantin Schwarz 

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn wehrt sich gegen die Behautung des Klima- und Umweltbündnisses, er trage Aussagen der Autoindustrie ungeprüft weiter.

Stuttgarts OB Fritz Kuhn (Grüne) liegt mit dem Klima- und Umweltbündnis im Clinch. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Stuttgarts OB Fritz Kuhn (Grüne) liegt mit dem Klima- und Umweltbündnis im Clinch. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart. - OB Fritz Kuhn (Grüne) hat die Kritik des Klima- und Umweltbündnisses Stuttgart an seiner Person in Sachen Dieselnachrüstung als „boshafte Unterstellung“ zurückgewiesen. Das Bündnis wirft Kuhn vor, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Autoindustrie behauptete Reduzierung des Stickstoffdioxidwerts von 30 Prozent durch eine Software-Nachrüstung ungeprüft weiterzutragen und damit die Öffentlichkeit zu täuschen.

„Ich habe die Öffentlichkeit nicht getäuscht, im Gegenteil. Ich war es, der den Bund und die Automobilindustrie nach dem Gipfel mit der Kanzlerin öffentlich daran erinnert hat, dass sie ihre Versprechungen bei der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen einhalten muss“, so Kuhn am Montag. Er werde weiter darauf dringen, dass die Zusagen auch eingehalten werden. Der OB erinnert daran, dass er mehrfach gefordert habe, dass die Autobauer auch zur Nachrüstung der Hardware, also von Filtern und Katsystemen, bereit sein müssten.

Zehn Fakten zum Feinstaub sehen Sie in unserem Video:

Sonderthemen