Jetzt ist es offiziell: VfB-Präsident Staudt tritt ab, Gerd Mäuser soll ihm folgen. Konkurrent Seemann bleibt nur noch eine Chance.

Stuttgart - Der frühere Porsche-Manager Gerd Mäuser soll neuer Präsident des VfB Stuttgart werden. Der Aufsichtsrat werde den 53-Jährigen bei der Hauptversammlung des Fußball-Bundesligisten am 18. Juli zur Wahl vorschlagen, sagte dessen Vorsitzender Dieter Hundt am Freitag. Die Amtszeit von VfB-Chef Erwin Staudt geht damit nach fast acht Jahren zu Ende.

Björn Seemann, Anführer einer Oppositionsgruppe, wird nicht als Nachfolgekandidat nominiert. „Einen zweiten Kandidaten vorzuschlagen, war nie ein Thema“, sagte Hundt. Seemann bleibt nur die Möglichkeit, auf eine Satzungsänderung zu hoffen und sich von den Mitgliedern direkt wählen zu lassen.