Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit einer Sonnenbrille für Spekulationen gesorgt. Was steckt hinter seinem Auftritt mit Sonnebrille?

Digital Desk: David Hahn

Mehrfach war Macron bereits vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit einer Sonnenbrille vor die Kameras getreten. Im Gegensatz zu früheren Situationen, verlor er in Davos allerdings kein Wort über den Hintergrund. Die Erklärung dafür hatte er bereits einige Tage zuvor bei einem Termin in Frankreich geliefert.

 

Macron mit Sonnenbrille: Das steckt dahinter

Beim Besuch eines Luftwaffenstützpunkts in Istres bat Macron um Nachsicht für das „unschöne Aussehen“ seines Auges. Zeitweise war er dort auch ohne Brille mit einem geröteten, blutunterlaufenen Auge zu sehen. Er trage die Brille laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wegen einer harmlosen Augenentzündung. Als Scherz kommentierte er die Situation als „Auge des Tigers“ und bezeichnete es als „Zeichen der Entschlossenheit“.

Preis und Hersteller der Sonnenbrille

Während US-Präsident Donald Trump den Auftritt mit „Ich habe ihn gestern mit dieser schönen Sonnenbrille gesehen. Was zum Teufel ist passiert?“ kommentierte, machten viele Zeitungen das Foto zum Aufmacher. Für den Luxusbrillenhersteller Henry Jullien ist der Wirbel ein Glücksfall: Das Unternehmen wird nach Angaben der dpa seitdem mit Anfragen überhäuft, der Online-Shop war zeitweise nicht erreichbar. Laut dem Chef der Muttergesellschaft iVision Tech stiegen die Nachfrage und Produktion des Modells „Pacific“ deshalb stark an. Die Marke nutzt die Aufmerksamkeit und ein Foto von Macron in Davos bereits für Werbung, bei der die Brille 659 Euro kostet.