Ulrich Moegle gewinnt mit sensationellem Vorsprung beim traditionellen Skatturnier der TTG Marbach/Rielingshausen im Marbacher Turnerheim

Zum 32. Mal hatte die Tischtennisgemeinschaft Marbach-Rielingshausen geladen, und Skatfreundinnen und Skatfreunde aus nah und fern folgten der Einladung. Da war die erste Runde für Ulrich Moegle dann schon mehr als die halbe Miete: Mit 1357 Punkten hatte er rund 250 Punkte Vorsprung auf die im Marbacher Turnerheim wieder zahlreich angetretene Konkurrenz. Den Vorsprung konnte er in der zweiten Runde noch auf sagenhafte 500 Punkte ausbauen.

 

Ulrich Moegle ein versierter Turnierspieler, der viermal in der Woche trainiert, kam aus Backnang angereist. Der Teilnehmer mit dem weitesten Anfahrtsweg kam aus Crailsheim. Mit im Feld waren auch drei Damen, die mit dem durch viele Erfolge in der Szene bekannten Skatclub „Krauthofbuben“ auf vielen Wettkämpfen unterwegs sind. Insgesamt 35 Akteurinnen und Akteure waren im Turnerheim am Start.

Nach Moegle hatte Martin Trautwein mit 1120 Punkten nach der ersten Runde die besten Aussichten. Durch eine relativ schwache zweite Runde landete er letztlich aber „nur“ auf Platz vier. Vor ihm platzierte sich Eduard Immer, der sich mit zwei gleichmäßigen 900er Serien auf Platz 3 platzierte. Durch seine 1134 Punkte - die zweitbeste zweite Runde - schob sich Falk Tröber noch auf den 2. Platz.

Die TTG Marbach/Rielingshausen, die mit fünf Akteuren am Start war, hatte unter dem Strich das Nachsehen. Der beste TTG-Akteur war Bruno Lade, früher langjährig für die erste Tischtennismannschaft aktiv, der auf Platz 5 landete. Auf Platz 11 kam Mitveranstalter Uwe Rith ein, gefolgt von Jürgen Geiger auf dem 12. Rang. Vor den beiden rangierte mit Doris Feldwieser auf Rang neun noch die beste Dame im 35-Feld.

Bedauert wurde bei der Siegerehrung zu fortgeschrittener Stunde, dass das Skatspiel leider kaum noch Nachwuchs generieren kann. Vielen scheint der Einstieg in die schier unendlichen Möglichkeiten des faszinierenden „Denksport“-Spiels zu kompliziert zu sein. Dazu lockt das Internet. „Statt sich persönlich zu einem Skatabend zu treffen, wird lieber vor dem heimischen Bildschirm gespielt“, meinte Spielleiter Frank Maier.

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