Das Himmelfahrtsturnier im Tischtennis hat für Schweizer und Deutsche große Tradition. Die Tischtennisgemeinschaft Marbach/Rielingshausen reiste dazu diesmal nach Embrach in die Schweiz und schaffte es bis ins Halbfinale.
Über das Himmelfahrtswochenende reiste ein Team der Tischtennisgemeinschaft Marbach/Rielingshausen zum Internationalen Himmelfahrtsturnier nach Embrach in die Schweiz.
Bereits am Freitag starteten zahlreiche Gäste von mehreren Tischtennis-Clubs aus Deutschland und der Schweiz zu diesem traditionsreichen Sportevent, das auch besonderen geselligen Charakter hat. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Turniers kennen sich schon seit vielen Jahren. Das Internationale Himmelfahrtsturnier wird inzwischen seit über 30 Jahren an wechselnden Orten ausgetragen. Über die Jahre sind zahlreiche Freundschaften entstanden, der besondere Geist des Turniers war in Embrach wieder von Anfang an deutlich zu spüren.
Zum Auftakt traf sich bereits eine Gruppe von 50 Gästen bei der Kyburg, wo eine eindrucksvolle Burganlage besichtigt werden konnte. Anschließend ging es zum Abendessen in die Waldhüttel Warpel, es gab köstliches Raclette.
Das eigentliche Turnier startete am Samstag mit insgesamt 14 Teams aus Deutschland und der Schweiz. Die TTG Marbach/Rielingshausen war mit Gerd Häusser, Jochen Greiner, Markus Hoecker, Andreas Kramer und Philipp Häusser am Start.
In der Gruppenphase gab es für das Rielingshäuser Team mehr Licht als Schatten: Zwar gab es zum Auftakt eine deutliche Niederlage gegen das favorisierte Team aus Brücken, allerdings folgten anschließend zwei Siege gegen ein Team aus dem schweizerischen Dietikon sowie aus Wallerstein. Mit Platz 2 in der Gruppenphase war das Viertelfinale erreicht. Hier setzte sich Marbach/Rielingshausen gegen ein Team aus dem saarländischen Remmesweiler durch und qualifizierte sich für das Halbfinale. Dort stand die Partie gegen Fürth 1 an. Dieses Match ging verloren, so dass Marbach/Rielingshausen im Spiel um Platz 3 erneut auf Vorrundengegner Brücken traf. Gegen diese Mannschaft blieben die TTG-Akteure, die ab dem Halbfinale ohne den von einem Hexenschuss geplagten Spitzenakteur Gerd Häusser auskommen mussten, letztlich chancenlos.
In der Schlussabrechnung kam die TTG Marbach/Rielingshausen so auf einen respektablen vierten Tabellenplatz. Dies bedeutete ein großen Sprung nach vorne, nachdem im letzten Jahr noch die Rote Laterne, die der Turnierletzte erhält, mit nach Hause genommen werden musste. Platz 1 belegte in diesem Jahre die erste Mannschaft von Remmesweiler vor Fürth 1 und Brücken 1.
Das Turnier klang mit einem geselligen Abend in der Waldhütte Warpel aus. Da war schon die Vorfreude auf das nächste Turnier deutlich zu spüren. Im kommenden Jahr lädt dann die TTG Marbach/Rielingshausen zum Himmelfahrtsturnier nach Marbach und Rielingshausen ein. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf einen kurzweiligen Ausflug an den Neckar und in die Schillerstadt.
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