Bei einem öffentlichen Festakt in der Stadthalle wird am 10.November der Schillerpreises der Stadt Marbach an den Pianisten Igor Levit verliehen.
Bürgermeister Jan Trost überreicht den mit 10.000 Euro dotierten Preis in einem öffentlichen Festakt um 20 Uhr in der Stadthalle Schillerhöhe. Die Laudatio auf den Preisträger hält Thomas Wördehoff, ehemaliger Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele.
Mit dem Schillerpreis der Stadt Marbach a. N. 2025 wird der Pianist Igor Levit ausgezeichnet. Die Jury ehrt damit nicht nur einen Künstler, der das ästhetische Material der Großen und Größten (Beethoven vor allem) hinreißend spielend durchdringt und auch in der Auseinandersetzung mit der Moderne im erregenden Kontrast mit der Tradition eigenwillige Akzente setzt, sondern einen pianistisch-ästhetischen Denker und Akteur, der seine spielerische Gabe ganz im Sinne Schillers in den aufklärend bewegenden, intellektuell so sorgsam wie leidenschaftlich reflektierten Dienst von Welt, Nation und Gesellschaft stellt, sich politisch und sozial engagiert, Stellung bezieht, sich auch trotz Drohungen und Anfeindungen in Debatten einmischt. Als gebürtiger Russe und Jude, aber in Deutschland aufgewachsener und ausgebildeter Musiker und weltbürgerlicher Citoyen folgt er in hinreißendem Schwung der Schillerschen ästhetischen Erziehungsmaxime: „Politische und bürgerliche Freiheit bleibt immer und ewig das heiligste aller Güter, das würdigste Ziel aller Anstrengungen, und das große Zentrum aller Kultur“.
Den vollständigen Presseartikel finden Sie unter: www.schillerstadt-marbach.de
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