Marco Wildersinn und die Kickers So sieht es aus in der Trainerfrage mit Blick auf die neue Runde
Am 30. Juni 2026 endet der Zweijahresvertrag von Trainer Marco Wildersinn bei Regionalligist Stuttgarter Kickers. Wie geht es danach weiter?
Am 30. Juni 2026 endet der Zweijahresvertrag von Trainer Marco Wildersinn bei Regionalligist Stuttgarter Kickers. Wie geht es danach weiter?
Die drei Pflichtsiege gegen den Bahlinger SC (3:0), bei der TSG Balingen (2:0) und gegen den TSV Schott Mainz (2:1) haben fürs Erste für Ruhe gesorgt beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. In vielen Belangen. Punktemäßig ist der Trend nach den erledigten Hausaufgaben positiv, den gilt es am kommenden Sonntag (14 Uhr/Waldstadion) beim FC 08 Homburg und in den dann noch folgenden fünf weiteren Spielen bis zur Winterpause zu bestätigen. Nach dem ersten Dezember-Wochenende ruht der Pflichtspielbetrieb dann bis zum 21. Februar 2026. Dieser lange Zeitraum bietet genügend Möglichkeiten, sich über Zukunftsfragen Gedanken zu machen.
So wird das auch bei den Stuttgarter Kickers und ihrem Trainer Marco Wildersinn der Fall sein. Sein Zweijahresvertrag, den noch der damalige Sportdirektor Marc Stein veranlasst hatte, endet am 30. Juni 2026. Grund zur Hektik für eine Entscheidung gibt es nicht.
Andererseits: Je früher bei der fürs operative Geschäft wichtigsten Personalie im Verein Klarheit herrscht, umso mehr kann das die Planungen vereinfachen. Auch wenn für die grundsätzliche Ausrichtung der Spielphilosophie und der dazu passenden Spieler der Sport-Geschäftsführer Lutz Siebrecht verantwortlich ist. Er sagt auf Nachfrage, dass 2025 keine Entscheidung in der Trainerfrage fallen werde.
Dies deckt sich mit den Aussagen von Marco Wildersinn. Der 45-Jährige erklärt gegenüber unserer Redaktion: „Ich unterhalte mich immer gerne, ich glaube das geht jedem Trainer so. Ich bin da jederzeit offen für.“ Und der ehemalige Coach der TSG Hoffenheim II und der Würzburger Kickers räumt ganz offen ein, dass die Blauen nach wie vor eine interessante Adresse sind: „Ich finde das Projekt spannend, wir haben uns aber darauf verständigt, dass die Gespräche erst im neuen Jahr stattfinden werden. So sind wir verblieben. Am Ende liegt es an Lutz Siebrecht und dem Präsidium, wann es genau sein wird.“
Ergebnisse
1. Göppinger SV – Kickers (0:2/zweite WFV-Pokal-Runde), SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – Stuttgarter Kickers 0:1, Kickers – SV Sandhausen 3:2, VfR Aalen – Kickers (0:2/dritte WFV-Pokal-Runde), Kickers – Eintracht Trier 1:1, 1. FSV Mainz 05 II – Kickers 3:0, Kickers – Kickers Offenbach 1:2, TSV Weilimdorf – Kickers (1:2/WFV-Pokal-Achtelfinale), TSV Steinbach Haiger – Kickers 0:1, Kickers – SC Freiburg II 4:0, KSV Hessen Kassel – Kickers 3:0, FC Bayern Alzenau – Kickers 3:0, Kickers – SGV Freiberg 1:1, FSV Frankfurt – Kickers 3:0, Kickers – Bahlinger SC 3:0, TSG Balingen – Kickers 0:2, Kickers – TSV Schott Mainz 2:1.
Termine
FC 08 Homburg – Kickers (Sonntag, 2. November, 14 Uhr), Kickers – FC-Astoria Walldorf (Samstag, 8. November, 14 Uhr), SG Sonnenhof Großaspach – Kickers (Samstag, 15. November, 14 Uhr), Kickers – SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (Samstag, 22. November, 14 Uhr), SV Sandhausen – Kickers (Sonntag, 30. November, 14 Uhr), Eintracht Trier – Kickers (5. bis 7. Dezember), Kickers – 1. FSV Mainz 05 II (20. bis 22. Februar 2026) (jüf)