Mario Gomez hätte davon profitiert Medien: Fifa denkt über Abseits-Reform nach

Von SID/ 

Die Fifa denkt wohl über eine Regeländerung beim Thema Abseits nach. Mario Gomez hätte von dieser Reform zum Beispiel profitiert. In Sandhausen gelang dem Stürmer nämlich Historisches.

In Sandhausen erzielte Mario Gomez in der vergangenen Saison gleich drei Abseitstore. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
In Sandhausen erzielte Mario Gomez in der vergangenen Saison gleich drei Abseitstore. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Nürnberg - Beim Fußball-Weltverband Fifa gibt es offenbar Planspiele hinsichtlich einer Reform der Abseitsregel. Laut des kicker treibt Fifa-Direktor Arsene Wenger das Vorhaben voran. Demnach soll sich ein Spieler nicht mehr im Abseits befinden, wenn sich noch ein Körperteil auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Spieler der gegnerischen Mannschaft befindet.

Aktuell befindet sich ein Spieler im Abseits, wenn ein Körperteil, mit dem man einen Treffer erzielen darf, näher am Tor ist als der vorletzte Gegner. Laut einer Studie würden mit der neuen Regel rund die Hälfte der momentan wegen Abseitspositionen (unter Einbeziehung der kalibrierten Linie und des Video-Assistenten) nicht gegebenen Tore gelten.

Mario Gomez erzielt Abseits-Hattrick

Mario Gomez hätte sich vermutlich gefreut, wenn diese mögliche Regeländerung bereits in der Saison 2019/20 in Kraft getreten wäre. Bei der bitteren 1:2-Niederlage in Sandhausen erzielte der ehemalige Stürmer des VfB Stuttgart einen Hattrick, den es so wahrscheinlich noch nie gab. Alle drei Tore wurden dem mittlerweile 35-Jährigen nachträglich vom Videoschiedsrichter im Kölner Keller aberkannt. Wenige Zentimeter stand Gomez bei seinen Toren damals im Dezember 2019 im Abseits und war nach dem Spiel dementsprechend gefrustet: „Das System ist scheiße“, so das Fazit des Stürmers.

Nun scheint also Bewegung in die Sache zu kommen. Angeblich soll die modifizierte Regel bei einem U19-Turnier in Deutschland getestet werden.




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