Materialmangel in Deutschland Baubranche rechnet mit immer mehr Kurzarbeit

Die Bundesvereinigung rechnet mit vermehrten Behinderungen im Baustellenbetrieb. (Symbolbild) Foto: dpa/Christian Charisius
Die Bundesvereinigung rechnet mit vermehrten Behinderungen im Baustellenbetrieb. (Symbolbild) Foto: dpa/Christian Charisius

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft geht davon aus, dass immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen. Verantwortlich seien Lieferengpässe bei bestimmten Baumaterialien.

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Berlin - Mit Blick auf Lieferengpässe bei bestimmten Baumaterialien rechnet die Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) in absehbarer Zeit nicht mit einer Erholung. „Wir müssen davon ausgehen, dass sich die Materialversorgung in den nächsten Wochen leider nicht normalisieren wird“, teilte der Verbandsvorsitzende, Marcus Nachbauer, am Donnerstag mit. „Es wird daher vermehrt zu Behinderungen im Baustellenbetrieb kommen. Eine zunehmende Anzahl unserer Unternehmen erwartet, Kurzarbeit anmelden zu müssen.“

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Das Problem umfasse demnach weiterhin „etliche Rohmaterialien“, darunter Kunststoffe, Kupfer, Dämmstoffe und Holz. Nachbauer forderte vom Bund verlängerte Erleichterungen bei der Beantragung des Kurzarbeitergeldes bis Ende dieses Jahres für alle Betriebe. Zwar gelten einige Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld bereits bis zum 31. Dezember. Andere, wie der vereinfachte Zugang zur Kurzarbeit, laufen hingegen Ende Juni aus.

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