An diesem Mittwoch schoss auf einmal eine Wasserfontäne aus dem Boden bei der Max-Lang-Straße. Was war passiert?

Lokales: Armin Friedl (dl)

Das ist nun wahrlich etwas Besonderes, wenn einem auf dem üblichen Weg zur Arbeit auf einmal eine gewaltige Wasserfontäne meterhoch in den Himmel schießt. Unserem Leser Bernd R. ist genau dies geschehen an diesem Mittwochmorgen in der Leinfeldener Max-Lang-Straße bei einer Baustelle. Und er hat das getan, was andere in dieser Situation wohl auch machen würden: am Straßenrand eine Parklücke gesucht und anschließend das seltene Ereignis fotografiert.

 

Und da R. als Angestellter der Stadtwerke den Weg bestens kennt, weiß er auch gut Bescheid, was es mit der dortigen Baustelle auf sich hat nahe dem städtischen Bauhof. „Da wird eben auch viel Wasser benötigt, und das kommt zur Baustelle über einen C-Schlauch“, so R. Und über diesen Schlauch ist nun ein LKW gefahren. Er riss und damit hatte das Wasser freie Bahn für diese Fontäne.

Die Bauleute konnten den Schaden selbst beheben. Foto: privat

Wasserfontäne in Leinfelden unter Kontrolle gebracht

Doch die Bauleute dort verstehen offensichtlich ihr Handwerk: Bevor Stadtwerke, Feuerwehr oder Polizei auf den Plan gerufen und deshalb ausrücken mussten, haben die Beteiligten vor Ort selbst den Wassermassen den Hahn abgedreht. „Das ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn das Wasser mit voller Kraft rausschießt“, weiß der Fachmann R., „denn man kann in dieser Situation den Verschlussmechanismus gar nicht erkennen. Man muss also intuitiv wissen, was da zu tun ist.“ Für den Laien muss hinzugefügt werden, dass das Wasser mit sehr viel Kraft aus den Rohren kommt, das Foto mit dem Haus gleich daneben vermittelt davon einen guten Eindruck.

Aber so war das Unglück schnell behoben, bevor noch größerer Schaden entstanden ist. Und Glück gehört dann auch noch dazu: Die Temperaturen waren in dieser Ecke offensichtlich schon seit längerem über null Grad. „Es war nichts gefroren“, so R.