McDonald’s in Donzdorf Neue Filiale soll noch 2025 in Donzdorf eröffnet werden

Da fliegt der Sand, beim Spatenstich der McDonalds-Filiale in Donzdorf (v.l.): Daniel Bolg (Projektleiter), Eric Meiser (Prokurist Heim), Bürgermeister Martin Stölzle, Jamshed Dezham, Roland Vetter (McDonald’s), Raffaele Ciavarella Foto: Carlucci

In Donzdorf soll im Dezember eine McDonald’-Filiale eröffnet werden. Diese Woche war Spatenstich. Der Bürgermeister verspricht sich positive Effekte für seine Gemeinde.

Die Stadt Donzdorf bekommt eine Filiale des Restaurantriesen McDonald’s. Diese wird die Dritte im gesamten Landkreis neben Eislingen und Gruibingen und entsteht seit dem 8. August auf einem Grundstück von rund 3500 Quadratmetern im Donzdorfer Industriegebiet. Das Grundstück in der Dieselstraße gehört der „Ciavarella eGbR“, die verschiedene Flächen um Donzdorf herum besitzt und vermietet.

 

„Wir sind sehr froh, dass dieses Grundstück nun genutzt wird“, freute sich Bürgermeister Martin Stölzle beim Spatenstich am vergangenen Dienstag für das Projekt. Von der Filiale des Schnellrestaurants erhofft er sich Verschiedenes: Zum einen sollen rund 50 Arbeitsplätze entstehen, so Stölzle, wobei die Gewerbeeinnahmen ebenso vielversprechend seien. Er erhofft sich aber vor allem einiges an Zugewinn für Donzdorf: „Wer am McDonald’s hält, fährt vielleicht auch weiter in den Ort hinein.“ Auch der Franchisenehmer Jamshed Dezham freut sich darüber, ein Restaurant in Donzdorf eröffnen zu dürfen. „Mir gefällt es hier sehr gut, wir waren auch schon ein paar Mal privat hier und genießen die Natur“, sagt der Unternehmer, der bereits zwei andere Restaurants besitzt.

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach

Eröffnet werden soll das Restaurant am 9. Dezember. „Im Moment sind wir gut im Zeitplan“, sagt Dezham. Gebaut wird die neue Filiale von der Firma Heim aus Göppingen, welche schon einige Projekte für McDonalds verwirklicht hat.

Dezham sagt, ihm sei extrem wichtig, sich auch sozial für seine Restaurants zu engagieren. „Wir sehen uns als Chancengeber“, so Dezham. Auch sonst soll das Restaurant fortschrittlich sein. Durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach soll die Filiale bis zu 35 Prozent ihres Energiebedarfs vollständig selbst stemmen können. Vier der 31 Parkplätze sind mit E-Ladestationen ausgestattet. Auch wird die Filiale über zwei Drive-In-Straßen verfügen.

Bürgermeister Stölzle bringt in all der Freude auch ein etwas leidiges Thema vor: Mit jedem Schnellrestaurant kommt auch die Frage nach der Entsorgung des Mülls. „Wir als Stadt werden zweimal im Jahr sogenannte Ortsputzeten durchführen“, auch wenn man wahrscheinlich nie komplett dafür sorgen könne, dass alle ihren Müll ordentlich entsorgen werden, räumt er ein.

Beim symbolischen Spatenstich war dann am Dienstag aber anderes wichtiger. „Auf eine gute Nachbarschaft und einen reibungslosen Bauablauf“, das wünschte Stölzle dem Projekt und Franchisenehmer Dezham gutes Gelingen.

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