Mecklenburg-Vorpommern Schwesig will „selbstverständlich“ Ministerpräsidentin werden

Von red/AFP 

Nach dem überraschenden Rücktritt von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering soll am Mittwoch der SPD-Landesvorstand über dessen Nachfolger beraten. Vorgeschlagen wurde Familienministerin Manuela Schwesig, die nach eigenen Angaben bereit ist für dieses Amt.

Manuela Schwesig bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Foto: dpa-Zentralbild
Manuela Schwesig bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Foto: dpa-Zentralbild

Schwerin - Die bisherige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) ist „selbstverständlich bereit“, als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Die Bürger „können sich auf mich verlassen“, sagte die 43-Jährige am Dienstag nach einem Treffen mit der SPD-Landtagsfraktion in Schwerin. Zu politischen Inhalten will sich Schwesig nach eigenen Angaben erst nach Beratungen mit den SPD-Gremien äußern.

Der amtierende Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hatte zuvor krankheitsbedingt seinen Rückzug aus allen politischen Ämtern angekündigt und Schwesig als Nachfolgerin vorgeschlagen. Über den Vorschlag will der SPD-Landesvorstand am Mittwoch beraten. Ein Sonderparteitag am 1. Juli könnte Schwesig für das Amt der Ministerpräsidentin nominieren. Ihre Wahl zur Regierungschefin wäre Anfang Juli möglich.