Medizin Multiple Sklerose – eine Autoimmunerkrankung

Von Anette Brecht-Fischer 

Krankheit
Die multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung. Dies bedeutet, dass sich das Immunsystem des Körpers nicht mehr darauf beschränkt, fremde und krank machende Eindringlinge zu bekämpfen. Vielmehr richtet es sich fälschlicherweise gegen Strukturen des eigenen Körpers. Dadurch kommt es zu heftigen Entzündungsreaktionen und, damit verbunden, zu Schäden an den beteiligten Organen und Geweben.

Vielfalt
Zu den Autoimmunerkrankungen gehören ganz unterschiedliche Krankheiten wie Typ-1-Diabetes, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn oder Schuppenflechte.

Schädigung
Bei der multiplen Sklerose richtet sich das Immunsystem gegen die äußere Schicht der Nervenfasern im Gehirn und schädigt diese. Die Symptome der Krankheit können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, in welchem Hirnbereich die Nervenfasern betroffen sind. Die Krankheit verläuft meist in Schüben: Nach einer unterschiedlich langen Phase des Stillstands flammen die Symptome erneut auf, oder es kommen neue Symptome hinzu.

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