Mehlwurm, Kakerlake und Co. - die Dschungelcamp-Kolumne Der Nahtod ist noch sehr weit weg

Marco Angelini ist nach der ziemlich unspektakulären Dschungelprüfung traumatisiert. Foto: RTL 32 Bilder
Marco Angelini ist nach der ziemlich unspektakulären Dschungelprüfung traumatisiert. Foto: RTL

Während die Dschungelprüfung am zehnten Tag so spannend ist wie eine Halma-Partie im Seniorenstift, gerät Larissa bei einem zentimetertiefen Sturz richtig in Gefahr.

Digital Unit: Jörg Breithut (jbr)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Während die Dschungelprüfung am zehnten Tag so spannend ist wie eine Halma-Partie im Seniorenstift, gerät Larissa bei einem zentimetertiefen Sturz richtig in Gefahr.

Stuttgart - Schock! Angst! Nahtoderfahrung! Marco Angelini ist traumatisiert. Er kann kaum glauben, dass er noch am Leben ist. Und die Campkollegen erzittern vor seinem Heldenmut. Aber mal ganz ehrlich: die Krabbelnummer durch die Plastikquader war ähnlich lebensbedrohlich wie eine Halma-Partie im Seniorenheim. Die Gefahr bei der Dschungelprüfung an Tag zehn im Dschungelcamp beschränkte sich auf einen bräsigen Aal und eine völlig desinteressierte Schlange, die in Gedanken bestimmt mehr als einmal “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!” gerufen hat. Die einzigen, die ein Recht auf Panikattacken hatten, waren die Kakerlaken, die befürchten mussten, von den Knieschonern zerquetscht zu werden.

Ach ja, um wen genau geht es hier eigentlich im ersten Absatz? Marco Angelini? Ist der neu? Nicht ganz, Marco ist der zweite Dschungelheld, den Österreich neben Larissa ins Rennen geschickt hat. Der Mediziner hat sich bisher offenbar sehr erfolgreich in seiner Hängematte versteckt. Der Hunger hat ihn nun aus seinem Versteck getrieben. Ein Star ist er übrigens, weil er Arnold Schwarzenegger aus der Nähe gesehen hat und bei “Deutschland sucht den Superstar” rausgeflogen ist.

Larissa macht Feuer! Mit Feuer!

Doch Larissa fürchtet sich nicht vor dem Emporkömmling. Sie stolpert sich gekonnt weiter an die Spitze. So erhält sie mühelos das Dschungelchefin-Zepter von Gabby, die sich “ganz doll sicher” ist, dass Larissa das schafft. Auch wenn es mit dem Laufen bei Larissa offenbar noch nicht so richtig klappt: die Dschungelgruppe anführen, das geht immer. Vermutlich könnte den Job zwar auch ein Schimpanse nach drei vergorenen Bananencocktails erledigen, aber Larissa nimmt ihre Rolle sehr ernst. Schließlich ist sie neben Winfried Glatzeder vermutlich die einzige im Camp, die weiß, wie man mit bloßen Händen, einem Streichholz und einem offenen Feuer eine Öllampe anzündet.

Ihre Tapferkeit beweist Larissa bei ihrer ganz eigenen Dschungelprüfung. Denn während Marco sich bei einem Erholungsbad im Aal-Aquarium entspannt, wartet die härteste Prüfung für das Model im Schlaf. Denn weit unter ihrer Hängematte lauert in 20 Zentimeter Tiefe eine schreckliche Falle: eine Kaffeetasse. An dieser Stelle sei verraten: es geht gut aus, sie überlebt den Sturz, wird am Handgelenk bandagiert und bringt den Campbewohnern gleich noch ein paar Briefe mit. Post von Freunden und Familie! Was gibt es Schöneres mitten in der Nacht? Naja, zum Beispiel einfach in Ruhe weiterschlafen.

Alle bisher erschienenen Teile unserer Kolumne „Mehlwurm, Kakerlake & Co.“ gibt es hier.

Der Autor bei Twitter:




Unsere Empfehlung für Sie