Die Dettinger Straße in Kirchheim (Kreis Esslingen) ist seit kurzem Fußgängerzone. Mit Unterstützung des Landes wird sie nun testweise „aufgemöbelt“ – mit Sitz- und Spielmöglichkeiten.
Die Dettinger Straße in Kirchheim erhält an diesem Mittwoch ein neues Gesicht: Vom kleinen Dorfplatz am Rössle-Brunnen bis zur Abzweigung in die Walkgasse wird die Fußgängerzone mit einer hellen, farbenfrohen und einladenden Stadtmöblierung versehen. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Hintergrund der Aktion ist die Umwidmung der Dettinger Straße in eine reine Fußgängerzone zwischen der Ziegelstraße und der Walkstraße sowie die aktuell im Testbetrieb laufende Verkehrsberuhigung rund um den kleinen Dorfplatz am Rössle-Brunnen. Nach dem Willen der Stadt und des Gemeinderates wird dieser Bereich aufgewertet, indem der verkehrsberuhigte Teil klarer hervorgehoben und die Aufenthaltsqualität für Passanten, Bewohner und Geschäftsinhaber gleichermaßen erhöht wird.
Praxistest soll zeigen, wie die Möbel angenommen werden
Eine der Säulen dieser Initiative ist eine moderne, einladende Möblierung durch den Mannheimer Hersteller City Decks. Nach Information der Stadt werden in der Dettinger Straße am Mittwoch, 23. Juli, verschiedene, pastellfarbene Stadtmöbel aus Holz – Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel und Spielmöglichkeiten für Kinder – aufgestellt. Sie bleiben zunächst drei Monate stehen. In dieser Zeit wird getestet, wie die Möbel angenommen werden.
Was dauerhaft bleiben soll, wird später gemeinsam entschieden
Die temporäre Möblierung ist für die Stadt kostenfrei, erläutert Oberbürgermeister Pascal Bader. Denn sie erhält Fördermittel aus dem Programm „Lebendige Ortsmitten“ des baden-württembergischen Verkehrsministeriums.
Im Anschluss an den Praxistest, fügt Giacomo Mastro vom Projekt „Zukunft Innenstadt“ hinzu, wollen Verwaltung, Anwohnerschaft und örtliches Gewerbe gemeinsam entscheiden, ob sich die Möblierung bewährt hat und welche Bestandteile dauerhaft angeschafft werden sollen.