Mehrere tausend Euro erbeutet Sindelfingerin mit falschem Gewinnversprechen abgezockt

Bei der Betrugsmasche werden vom Opfer  oft angebliche „Gebühren“ gefordert (Symbolbild). Foto: Eibner/Fleig
Bei der Betrugsmasche werden vom Opfer oft angebliche „Gebühren“ gefordert (Symbolbild). Foto: Eibner/Fleig

Die 40-Jährige wurde am Telefon von einer Unbekannten mit einem angeblichen Geldgewinn in die Falle gelockt. Die unbekannte Betrügerin gab vor, dass sie eine Gebühr überweisen müsse – und kassierte mehrere tausend Euro.

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Sindelfingen - Ein Anruf mit der Nachricht: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bei einem Gewinnspiel einen hohen Geldbetrag gewonnen!“ Wer würde sich darüber nicht freuen? Mit solch einer Masche ist eine 40-Jährige aus Sindelfingen am Montag von einer Telefonbetrügerin hinters Licht geführt worden. Gegen 11 Uhr rief die bislang Unbekannte bei der 40-jährigen Sindelfingerin an und behauptete, dass diese einen Geldbetrag von 48 721 Euro gewonnen hätte. Um den Betrag zu erhalten, solle sie einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag überweisen hieß es dann weiter am Telefon. Da die 40-Jährige mit den Überweisungsmodalitäten nicht zurechtkam, gestattete sie der Unbekannten über eine Software Zugriff auf ihren PC. Die Betrügerin überwies das Geld dann auch prompt.

„Die Täter gehen sehr trickreich vor“

Die Betrugsmasche mit falschen Gewinnversprechen komme nicht selten vor, sagt ein Polizeisprecher. Oftmals nennen die Betrüger am Telefon vermeintliche Gebühren, die das Opfer überweisen muss damit der angebliche Gewinn ausgezahlt werden kann: „Meist ein gewisser Prozentsatz des Gewinnes.“ Das Problem bei der Masche sei, dass die Täter – wie auch beim Enkeltrick oder anderen Telefon-Maschen – sehr „trickreich“ vorgehen. Wie auch im Falle der 40-jährigen Sindelfingerin: Dort habe die Unbekannte zum Beispiel eine exakte Geldsumme mit Nachkommastelle genannt, die dem angeblichen Gewinn direkt mehr Glaubwürdigkeit verlieh. Die Chance, das Geld wiederzubekommen sei sehr gering, erläutert der Sprecher der Polizei, „da das Geld freiwillig überwiesen wurde“. Wie man sich gegen solche Trickbetrüger wappnen kann, erklärt die Polizei auch auf ihrer Homepage (https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/).




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