„Men in Black“: Schauspieler Rip Torn ist tot Emmy-Gewinner stirbt 88-jährig

Von AP 

Der US-Schauspieler und Emmy-Gewinner Rip Torn ist tot. Er sei im Alter von 88 Jahren am Dienstag im Kreise von Familienangehörigen verstorben, teilte sein Manager Rick Miramontez mit. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

Der Schauspieler Rip Torn ist gestorben Foto: dpa
Der Schauspieler Rip Torn ist gestorben Foto: dpa

Lakeville - Der US-Schauspieler und Emmy-Gewinner Rip Torn ist tot. Er sei im Alter von 88 Jahren am Dienstag im Kreise von Familienangehörigen verstorben, teilte sein Manager Rick Miramontez mit. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Torn galt als Freigeist aus Texas, der erst im Herbst seiner Karriere mit seiner Comedy-Rolle in der Sitcom „The Larry Sanders Show“ einen Emmy gewann.

Sein Filmdebüt feierte er im Jahr 1956 mit dem Drama „Baby Doll - Begehre nicht des anderen Weib“. Im Jahr darauf spielte er im Film „Time Limit“ (dt. Titel „Wenn Männer zerbrechen“) einen früheren Kriegsgefangenen. Bekannt wurde er auch mit Rollen in Filmen wie „Süßer Vogel Jugend“ und „Cincinnati Kid“. Besonders bekannt dürfte er dem breiten Publikum allerdings durch seine Rolle des Agenten Z in „Men in Black“ (1997) an der Seite von Will Smith geworden sein.

In seiner sieben Jahrzehnte umspannenden Film- und Fernsehkarriere deckte Rip Torn als Charakterdarsteller eine breite Palette ab. In seiner Frühphase fiel er eher mit düsteren und bedrohlichen Figuren auf, fand aber später zum Komödienfach.