Mercedes-Benz-Museum Freie Szene tanzt im Freien

Von den Dächern Stuttgarts wie dem Geno-Haus  bringt das Azimuth Arts and Dance Ensemble seine „Roof Top“-Performance an diesem Dienstag auf die Stufen am Mercedes-Benz-Museum. Foto: Pierre Johne/Azimuth Dance
Von den Dächern Stuttgarts wie dem Geno-Haus bringt das Azimuth Arts and Dance Ensemble seine „Roof Top“-Performance an diesem Dienstag auf die Stufen am Mercedes-Benz-Museum. Foto: Pierre Johne/Azimuth Dance

Die freie Tanz- und Theaterszene ist zu Gast beim Open-Air-Sommerprogramm am Mercedes-Benz-Museum. Noch an zwei Abenden treffen Tanz, Film und Architektur aufeinander.

Kultur: Andrea Kachelrieß (ak)
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Stuttgart - Die Freiluftbühne am Mercedes-Benz-Museum bietet der von der Pandemie ausgebremsten Stuttgarter Kulturszene in diesem Sommer eine zusätzliche Plattform. Bespielt wird sie an vier Abenden auch von der freien Tanz- und Theaterszene, die an diesem Ort ihre Vielfalt zeigen will. Nach dem Start mit Musik und Performance folgen an diesem Dienstag und Mittwoch (24. und 25. August) zwei Abende, die mit einem interdisziplinären Programm den Fokus auf Tanz, Architektur und Film legen.

Näher ran ans Publikum

Drei Tanzfilme, in denen architektonische Elemente eine wichtige Rolle spielen, stehen am Dienstag auf dem Programm: „Peninsula & Flora“ heißt der Beitrag der israelischen Choreografin Smadar Goshen, mit „12 Quadratmeter, möbliert und gestrichen“ sind Lilly Bendl und Hannah Juliane Steenbeck dabei. Gonçalo Cruzinha hat nicht nur den Tanzkurzfilm „Prisoners of the Body“ choreografisch begleitet, mit dem es Elisa Maria Nadal bei den 47. Student Academy Awards in Los Angeles unter die Finalisten schaffte. Der Choreograf bestreitet mit den Tänzern seines Azimuth Arts and Danse Ensembles auch den Live-Part an diesem Abend: Von den Dächern Stuttgarts holt er die Performance „Roof Top 0711“ auf die Stufen der Open-Air-Bühne. Auf dem Geno-Hochhaus und dem Bethesda-Krankenhaus waren die Tänzer bereits zu erleben, jetzt suchen sie eine intensivere Begegnung mit ihrem Publikum.

Corona und die Mimik

Am Mittwoch stehen zwei Live-Performances auf dem Programm. Juliette Villemin gibt einen ersten Einblick in ihr neues Tanzstück „Die Seherinnen“, das fragt, wie die Coronapandemie unsere nonverbale Kommunikation und unser Miteinander verändert. Auch Smadar Goshen lässt in ihrem neuen Stück „Hoomans“ die Tänzer mit ihren Körpern davon erzählen, was den Menschen eigentlich menschlich macht.

Info

Termin
Beginn der Vorstellungen am Mercedes-Benz-Museum (Mercedesstraße 100) ist jeweils um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr).

Tickets
Der Kartenverkauf (12 Euro regulär/ 8 Euro ermäßigt) erfolgt online unter: https://tickets.ftts-stuttgart.de/produkte.




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