Mercedes-Benz-Werk Diese Sportwagen werden jetzt in Sindelfingen produziert

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Im Sindelfinger Mercedes-Benz-Werk ist die Produktion von drei Sportmodellen gestartet, ein viertes kommt bald noch hinzu. In ihnen steckt viel Handarbeit.

Markus Schäfer (2.v.r., Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Tobias Moers, (3.v.r., Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH) und Michael Bauer (r., Standort- verantwortlicher und Produktionsleiter Mercedes-Benz Werk Sindelfingen) mit der Mannschaft beim Anlauf des Mercedes-AMG GT R. Foto: MediaPortal Daimler AG 10 Bilder
Markus Schäfer (2.v.r., Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Tobias Moers, (3.v.r., Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH) und Michael Bauer (r., Standort- verantwortlicher und Produktionsleiter Mercedes-Benz Werk Sindelfingen) mit der Mannschaft beim Anlauf des Mercedes-AMG GT R. Foto: MediaPortal Daimler AG

Sindelfingen - Das neue Modell, das künftig die Sindelfinger Mercedes-Palette bereichert, ist auf dem Genfer Autosalon vorgestellt worden: Es handelt sich um das von der Affalterbacher Firma AMG entworfene Sportwagencoupé GT Concept. Der Viertürer feierte diese Woche in der Schweiz Weltpremiere. Der Sindelfinger Werksleiter Michael Bauer bezeichnete den neuen Sportwagen als „Highlight im Produktportfolio“. In dem mit dem Betriebsrat im Jahr 2014 ausgehandelten Zukunftsbild für den Standort Sindelfingen war die Produktion eines zusätzlichen Modells vereinbart worden. Bisher gibt es nur Showcars davon. Wann das Modell im Werk in Serie gehen soll, ist noch nicht klar.

Einen Mercedes-AMG GT R kostet ab 165.000 Euro

Bereits seit Anfang März werden in Sindelfingen die drei Sportwagen Mercedes-AMG GT R sowie die Varianten GT Roadster und GT C Roadster praktisch in Handarbeit montiert. „Mit drei aufregenden und hochdynamischen Modellen stärken wir das Werk als Produktionsstandort von Sportwagen in unserem globalen Netzwerk“, erklärte Markus Schäfer, der dem Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars angehört, dazu. Laut dem Unternehmen erfolgt der Fahrzeugaufbau rein manuell und beginnt nach der Lackierung der Karosserie. Allein in der sogenannten Hochzeit, beim Einbau des Antriebsstrangs, sind gleichzeitig zehn Mitarbeiter an einem Sportwagen im Einsatz. Sie bringen „Hand in Hand die vormontierten Einzelkomponenten zur richtigen Zeit zusammen“, heißt es in der Mitteilung. Nach der technischen Inbetriebnahme wird mit jedem Fahrzeug „eine dynamische Abnahmefahrt“ auf der hauseigenen Teststrecke im Werk Sindelfingen unternommen.

„Mit dem Produktionsstart der drei neuen AMG Top-Sportler entwickelt das Werk Sindelfingen seine Kompetenz in der Rennsporttechnologie der Luxus- und Oberklasse weiter“, wird Michael Bauer in der Mitteilung zitiert. Die Zusammenarbeit mit Affalterbach funktioniere hervorragend. „Und wir Sindelfinger zeigen einmal mehr, dass wir nicht nur Großserienfertigung, sondern auch Kleinserie vom Feinsten können.“ Dies sei eine Top-Leistung der Mannschaft, findet der Standortverantwortliche.

Einen Mercedes-AMG GT R gibt es für Preise von 165.000 Euro an aufwärts zu kaufen. Der AMG GT Concept mit Hybridtechnik und mehr als 800 Pferdestärken soll voraussichtlich im Frühjahr 2018 auf den Markt kommen.