Mercedes-Cup in Stuttgart Michael Berrer im Achtelfinale

Michael Berrer hatte Grund zur Freude beim Mercedes-Cup. Foto: dpa
Michael Berrer hatte Grund zur Freude beim Mercedes-Cup. Foto: dpa

Das ATP-Turnier in Stuttgart nimmt Fahrt auf. Das Wetter passt, Weltstar Roger Federer geht fit an den Start, ein Deutscher kam gut ins Turnier.

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Stuttgart - Bei seinem Heimspiel hat Tennisprofi Michael Berrer den Einzug ins Achtelfinale des Stuttgarter ATP-Turniers geschafft. Am Montag gewann der 35-Jährige gegen den Tunesier Malek Jaziri mit 6:7 (7:9), 6:2, 6:4. „Ich bin ziemlich happy. Zuhause ist es immer eine besondere Situation“, sagte er. Der Stuttgarter trifft in der Runde der letzten 16 nun entweder auf Florian Meyer oder den Serben Viktor Troicki, die am Dienstag gegeneinander spielen.

Zu Beginn konnte sich keiner der Spieler absetzen, beide machten fast keine Fehler und hatten nahezu identische Aufschlagswerte. Im zweiten Satz brach Jaziri ein, ihm gelang kein Ass. Obwohl später auch bei Berrer die Kräfte nachließen, reichte es zum Sieg. „Er ist nicht bekannt dafür, der Fitteste zu sein. Ich bin ziemlich fit“, sagte Berrer.

Auch der Australier Samuel Groth steht im Achtelfinale, er besiegte den Ukrainer Illja Marschenko mit 7:5, 6:4. Der 28 Jahre alte Groth trifft im Achtelfinale auf den Weltranglisten-Siebten, den Österreicher Dominic Thiem. Der hatte in der in der ersten Runde ein Freilos bekommen. Groth setzte sich vor allem wegen eines besseren Aufschlagsspiels gegen Marschenko durch. Ihm gelangen 15 Asse und er brachte fast 80 Prozent seiner Angaben ins Spiel.

Kohlschreiber ist aussichtsreicher Deutscher

Aussichtsreichster Deutscher in Stuttgart ist Philipp Kohlschreiber. Er trifft am Dienstag auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert. Neben Kohlschreiber und Meyer gehen aus Deutschland noch Jan Choinski und Jan-Lennard Struff an den Start.

Turnierfavorit ist der 17-malige Grand-Slam-Sieger Roger Federer, der ebenfalls erst im Achtelfinale eingreift. Zu hohe Ziele für den Wettbewerb in Stuttgart steckte sich Federer nicht. „Wenn ich ein paar Spiele überleben sollte, wenn man im Halbfinale ist, dann träumt man vom Titel“, sagte er. „Aber schon jetzt an den Titel zu denken, wäre für mich ein bisschen zu früh.“

Nach mehreren Verletzungen in diesem Frühjahr sei er aber fit. „Jetzt geht es mir ziemlich gut“, sagte er. Er spielt am Mittwoch entweder gegen US-Amerikaner Taylor Fritz oder den Franzosen Fabrice Martin.

Nachdem am Sonntag das Qualifikations-Programm wegen Regens durcheinander gebracht worden war, blieb es am Montag sommerlich. Die Organisatoren machten sich angesichts überwiegend guter Vorhersagen keine Sorgen für die kommenden Tage, sagte ein Sprecher.

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