Mercedes-Cup in Stuttgart Das Heimspiel von Michael Berrer am Weißenhof geht weiter

Lokalmatador Michael Berrer hat beim ATP-Tennisturnier am Stuttgarter Weißenhof für die erste große Überraschung gesorgt. Der Weltranglisten-153. gewann gegen den an Nummer drei gesetzten Franzosen Jérémy Chardy mit 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 und steht im Viertelfinale. Foto: dpa 11 Bilder
Lokalmatador Michael Berrer hat beim ATP-Tennisturnier am Stuttgarter Weißenhof für die erste große Überraschung gesorgt. Der Weltranglisten-153. gewann gegen den an Nummer drei gesetzten Franzosen Jérémy Chardy mit 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 und steht im Viertelfinale. Foto: dpa

Lokalmatador Michael Berrer hat beim ATP-Tennisturnier am Stuttgarter Weißenhof für die erste große Überraschung gesorgt. Der Weltranglisten-153. gewann gegen den an Nummer drei gesetzten Franzosen Jérémy Chardy mit 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 und steht im Viertelfinale.

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Stuttgart - Lokalmatador Michael Berrer hat beim ATP-Tennisturnier in Stuttgart für die erste große Überraschung gesorgt. Der Weltranglisten-153. gewann am Mittwoch gegen den an Nummer drei gesetzten Franzosen Jérémy Chardy mit 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 und steht zum zweiten Mal nach 2008 im Viertelfinale der mit 467.800 Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung.

Der Linkshänder trifft dort am Freitag auf Roberto Bautista Agut. Der Spanier hatte zuvor den an Nummer acht gesetzten Slowaken Martin Klizan mit 6:7 (3:7), 6:1, 6:4 bezwungen.

„Ich finde es super, dass ich am Freitag noch drin bin. Für mich ist das ein Traum, zu Hause ist es am schönsten“, sagte der 33-jährige Berrer, der mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerückt war und in der ersten Runde Daniel Gimeno-Traver (Spanien) ausgeschaltet hatte. „Von der Kraft her war es kein Problem. Wenn man viel in der ersten oder zweiten Runde verliert, hat man viel Zeit zum trainieren. Von daher bin ich fit, und heute hat es auch vom Kopf her gestimmt“, erklärte Berrer nach dem Match über 2:17 Stunden.

Berrer trat gegen Chardy, der den MercedesCup 2009 gewann, sehr mutig auf und setzte die Nummer 26 der Welt in der Achtelfinalpartie von Beginn an unter Druck. Während der Deutsche mit seinen Aufschlägen und einem guten Grundlinienspiel überzeugte, unterliefen Chardy zunächst viele leichte Fehler.

Mit zwei Breaks zum 2:1 und 5:2 im ersten Satz brachte Berrer seinen Gegner schnell aus dem Konzept und kämpfte bis zum Schluss verbissen um jeden Ball. Auch vom verlorenen zweiten Satz ließ sich der Schwabe nicht aus dem Konzept bringen.

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