Mercedes Sindelfingen Der neue Chef von Zehntausenden Mercedes-Leuten

Der neue Standortverantwortliche von Mercedes in Sindelfingen Foto: Mercedes-Benz AG/c717

Das Werk Sindelfingen enthält die modernste Fabrik des Mercedes-Konzerns. Nun bekommt es einen neuen Chef.

Automobilwirtschaft/Maschinenbau : Klaus Köster (kö)

Das Mercedes-Werk in Sindelfingen mit seinen 35 000 Beschäftigen hat einen neuen Chef. Falk Pruscha (51) wird der neue Standortverantwortliche und Leiter der Produktion in dem Werk. Er ist damit für die 21 500 Beschäftigten verantwortlich, die nicht in der Forschung tätig sind. Sein Vorgänger Michael Bauer wurde bereits zum 1. April Chef der gesamten Produktion in Europa und in Afrika.

 

Pruscha studierte Maschinenbau und stieg 1996 im Qualitätsmanagement bei Daimler ein. 2005 übernahm er die Leitung des Qualitätsmanagements im Werk East London (Südafrika). Ab 2008 arbeitete er im Qualitätsmanagement in Rastatt; für die gleiche Aufgabe war er anschließend in der Motorenproduktion im Werk Untertürkheim verantwortlich.

Nach einer Station in Rumänien ab 2015 wechselte er 2018 wieder nach Deutschland und führte bis 2021 die Motorenproduktion in Stuttgart. Zuletzt verantwortete er in Peking im chinesischen Gemeinschaftsunternehmen BBAC den Bereich „Engineering und Manufacturing“. Pruscha ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Zum Werk Sindelfingen gehört mit der Factory 56 die modernste Fabrik des Konzerns, in der gleichzeitig die S-Klasse, die Luxuslimousine Maybach und das Elektro-Flaggschiff EQS gefertigt werden.

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