Der nächste Präsident Mexikos wird eine Frau. In Lateinamerika regiert der Machismo – und trotzdem sind viele Staatsoberhäupter weiblich. Wie passt das zusammen?

Korrespondenten: Klaus Ehringfeld (ehr)

Bei Lateinamerika denken viele an Tango, Strände und Regenwald – und dass hier der Machismo noch ungezügelt ausgelebt wird. Damit geht eine erschreckend hohe Anzahl an Femiziden einher: Hier töten Männer Frauen so oft und so ungestraft wie vielleicht nirgendwo sonst. Allein in Mexiko werden zehn Frauen täglich ermordet – weil sie Frauen sind.